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Schott Schotte Schotten Schotter schottig Schotting schottisch Schov Schrabe schrachen Schrack
Schótt, n., –(e)s; –e, –en:
niederd. statt Schoß, s. Brem. W. etc.:
1) eine Scheidewand etc. und die dadurch gemachte Abtheilung, z. B. = Bretterverschlag etc. Jahn T. 72, so nam. Schiff., wo man Lang- und Quer- (oder Dwars-) Sch–en oder -Schottingen untersch., auch z. B.: Henne-Sch., hintres Sch. der Back etc. —
2) (s. 1, vergl. Schütze f) Noth-Sch., Durchlaß im Deich; Ofen-Sch., s. Schoßkelle etc. —
3) Schiff.: ein mit einem Tau um ein fortzuschleppendes schweres Stück Holz gemachter Knoten. —
4) = Karat (s. d.). —
~e, m., –n; –n; –n-:
1) Bewohner Schottlands (Schottländer. Sch. 321a), weibl.: Schottin. — 2) (s. 1) Freimaurer höhern Grads (in den sog. schottischen Logen). — 3) veralt.: Hausierer, nam.: hausierender Weißgärber. —
~en, m., –s; uv.; - (s. schütten):
1) Molke (s. d. 2), nam. Nachmolke. Stalder; Trank .. Milch und Sch. HSachs (Wackern. 2, 105²), vgl. saufen, Anm. —
2) Quarg (s. d. 1) aus Molken süßer Milch — wie Topfen saurer, s. Schm. 3, 416; Der Sch. zur Füllung ihrer Krapfen. Grube 3, 348; Rückert Mak. 1, 108 etc. —
~er, m., –s; uv.:
Sch. (Geschiebe oder Steinstücke von Erbsenbis Haselnußgröße). Knapp Techn. 2, 21; Scheuchenstuel 60; Volger EE. 340, s. Kies 2; Schm., vergl. Schutt. —
~ig, a.:
molkig: Milch .. dünn und sch. Rückert W. 1, 115. —
~ing, f.; –en:
s. Schott 1. —
~isch, a.:
auf Schottland und dessen Bewohner bezüglich etc., z. B.: Sch. tanzen, s. Ekossaise etc.; ferner: buntgewürfelt nach Art der Plaids (s. d.). —
Schōv: s. Schaub, Anm. — Schrābe, f.; –n:
Die Sch–n oder Bottichsbänke. Krünitz 6, 88 (s. schrapen). —
Schráchen, intr. (haben):
laut lärmend lachen: Man jachert, lacht und schracht. Kosegarten Rh. 2, 354, auch: schrachtern. Brem. W., vgl. Schächer, Anm. —
Schráck, m., –(e)s; –e:
Sprung, Spalt (s. Schreck): Ob der Topf gleich einen Schrak bekommen. G. Zelt. 1, 294.