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Kontumaz kontumazieren
* Kontumāz (lat.), f.; –en; -:
1) ohne Mz.: die Nichtbefolgung einer richterlichen Auflage in Prozeßsachen, z. B. das wiederholte Nichterscheinen eines Vorgeladnen vor Gericht: Einen in K. (in contumaciam) verurtheilen. — 2) Quarantaine, Anstalt, worin die aus Gegenden mit ansteckenden Krankheiten kommenden Personen gw. eine bestimmte Zeit verweilen müssen, ehe ihnen der Eintritt ins Land verstattet wird, — und die Zeit dieses Verweilens. —
~īēren, tr.:
1) Einen in Kontumaz anklagen. —
2) Einen in Kontumaz verurtheilen.