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Hocker
Hócker, m., –s; uv.:
1) ein Hockender, s. Hocken und Anm.:
a) Einer der Garben hockt. —
b) Einer der viel sitzt, nicht sich ins Freie begiebt, so namentl.: Bücher-H.; Ofen-H. (Sch. 120b etc.); Stuben-H. (Schlegel Sh. 6, 139 etc.). — Dazu: Ein periodischer Ableiter deiner gar zu einsamen Hockerei. Zelter 2, 389 [deines Hockens]; Unsere Stuben- und Kanzlei-Hockereien. G. 23, 84; Wirf ab diese Bücherhockerei. Voigts H. 204; Von der Schreibtischhockerei. 383 etc. — Ferner: Ein stubenhockerisches Volk. Auerbach Leb. 2, 291. —
c) bei Oken eine Ordnung der Vögel, H. oder Nest-H. —
2) = Höcker, z. B. Burmeister gB. 1, 234; L. 11, 397. —
3) s. Höke.