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beulen
Bēūlen, 1) intr. (veralt.):
B–d, mit Beulen behaftet. Frank Par. 37a etc. 2) tr.: einem Ggstd. Beulen beibringen, gewöhnl. in Zsstzg., z. B.: Āūs-: die Beulen fortschaffen: Kessel a.; auch im Ggstz. von ein-b., heraus- oder hervortretende Beulen in Etwas schlagen: Einem schadhaften, ein- und ausgebeulten Kesselwesen. Tieck N. 3, 165. Dúrch-: durchprügeln etc. Ēīn-: Beulen in Etwas hineinschlagen, s. aus-b. Ver-: durch Beulen verderben: Meine schönen Geschirre werden mir zerschlagen und verbeult. G. 6, 320. Zer-: zerschlagen, so daß Beulen entstehn u. ä. m.