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montieren Montur
* Mont~īēren (frz.), tr.:
ausrüsten etc., z. B.: Edelsteine m., fassen; Ein Schiff m., bemannen; Einen Kavalleristen m., ihn beritten machen und einkleiden; Soldaten m., einkleiden; Wie schön muntieret, | wie schön geputzter Hauf! Spee (Wackernagel 2, 292 Z. 29) etc.; Aus- mon dieren. Simplicissimus 2, 392 etc.; Mundieren und Mundierung eines Gewehrs, bestehend aus Kappe, Bügel, Schlußblech und Muttern oder Lappen [oder Garnierung]. Winckell 3, 363; Am schönsten nimmt sich nächst der silbernen die Stahlmundierung aus. .. Außerdem hat man noch — bei Flinten besonders — die sogenannte Kapuzinermundierung, welche gewöhnlich aus Buchsbaumholz verfertiget, aber nicht von sonderlicher Dauer ist. ebd. —
~ūr, f.; –en:
Soldaten-Kleidung, -Tracht etc., auch verallgemeinert Hebel 3, 211; In neuer M. mit Tressen und Silber. Tieck N. 7, 21; Kartoffeln in der M. [Schale] etc. Perückenmach.: Haube, worauf die Tressen der Perücke genäht werden etc. Zuw. fälschlich: Mondur, Mundur etc.