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        <title>Artikel „Reiz“</title>
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            <surname>Sanders</surname>
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          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
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          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</orgName>
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             <country>Germany</country>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „Reiz“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="Reiz" orig="Rēīz">Rēīz</orth>
          <pc>,</pc>
          <gramGrp><pos norm="noun">m.,</pos><gen norm="masculine"/> –es; –e; -:</gramGrp>
        </form>
        <sense n="1)">1) (ſ. reißen, Anm. und reizen 6) ein die Sinne erregender Einfluß und <bibl><biblScope>—:</biblScope> <title>die dadurch bewirkte Erregung, auch verallgemeint auf Geiſtiges (vgl. 2): Der Reiz der Geſchmacks-, Geſichts-, Geruchs-, Gefühls--Nerven ꝛc., der Zunge, des Auges, der Naſe, des Gefühls ꝛc., des Pfeffers auf die Zunge, des Lichts auf das Auge; [Die Muſkelfaſern werden] durch jedwede Art von R–en, ſowohl pſychiſche, mechaniſche, chemiſche und elektriſche, zu Zuſammenziehungen (ihrer Länge nach) beſtimmt.</title></bibl> <bibl><author>Bock</author>  <title>An.</title></bibl> <bibl><biblScope>217;</biblScope> <title>Nachdem die übrigen Theile der Netzhaut durch einen ſoviel ſtärkern R. in Thätigkeit geſetzt worden.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>37, 21;</biblScope> <title>Es iſt etwas Widerſprechendes von R. und Ruhe im Anblick [des Blauen].</title></bibl> <bibl><biblScope>255;</biblScope> <title>Aus der Empfindlichkeit und Reizbarkeit der feſten Theile, auf welche die Verdorbenheiton der Säfte als R–e wirken.</title></bibl> <bibl><author>König</author>  <title>Kl.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 307;</biblScope> <title>Man kann ſagen, daß alle R–e gleichförmig auf die Gewebe wirken, nämlich dieſelben in ihrer Thätigkeit erhöhen, mithin Lebensfülle hervorbringen. Auf mechaniſche R–e, wie Stöße, Kitzeln, auf phyſiſche wie Licht, Wärme, Elektricität und auf chemiſche wie Säuren, Laugen, Salze erhöht ſich die Thätigkeit und das Gewebe ſchwillt an; ebenſo auf die Einwirkung des Blutes bei ſtärkerem Herzſchlag. .. Verminderung der Thätigkeit oder Erſchlaffung der Gewebe kommt nur von Mangel an R–en. So iſt die Kälte kein R., ſondern ein Mangel an Wärme. . . Ebenſo verhält es ſich mit den innern R–en. Der Schrecken, die Angſt und die Furcht . . ſind weder</title></bibl> Blut- noch Nerven-R–e, ſondern umgekehrt. .. Es iſt daher ſehr unphyſiologiſch, wenn die Medicin von deprimierenden R–en redet ꝛc. <bibl><author>Oken</author> <biblScope>4, 205;</biblScope> <title>Einen ſtarken, ſtechenden, prickelnden R.; einen R. zum Huſten, Nieſen, Lachen ꝛc. haben, fühlen; Etwas hat R. für Jemand, keinen R. mehr für ihn, hat ſeinen R. verloren; der R. hat ſich abgeſtumpft, ſich verloren ꝛc.; Das Räthſeln und Herausholen hat ſo ſeinen eignen R., eine Art Jagdfreude.</title></bibl> <bibl><author>Auerbach</author>  <title>Leb.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 11;</biblScope> <title>Er würde den geringſten R. zu ihrer Häuslichkeit nicht fühlen (ſ. 2).</title></bibl> <bibl><author>Brockes</author> <biblScope>9, 479;</biblScope> <title>So hatte doch die Gegenwart der ältern Freundin ſo viele R–e für dich.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>15, 16;</biblScope> <title>Geben Sie uns lieber irgend ein Quiproquo, das uns reizt. . . Wir verlangen einen R., der uns homogen iſt.</title></bibl> <bibl><biblScope>17, 32;</biblScope> <title>Indeſſen war doch der R. bald abgebraucht.</title></bibl> <bibl><author>Immermann</author>  <title>M.</title></bibl> <bibl><biblScope>4, 248;</biblScope> <title>Weil die Geſchlechterneigung doch allen den übrigen R–en endlich zum Grunde liegt.</title></bibl> <bibl><author>Kant</author>  <title>SchE.</title></bibl> <bibl><biblScope>62;</biblScope> <title>Der Gedanke hatte tauſend R. für ſie.</title></bibl> <bibl><author>Miler</author>  <title>Siegw.</title></bibl> <bibl><biblScope>438;</biblScope> <title>Mein Gegenſtand | reißt mich-dahin. Mein Herz iſt voll, der R. | zu mächtig, vor dem Einzigen zu ſtehen, | dem ich es öffnen möchte.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>278a;</biblScope> <title>Der überhandnehmende R. der Weichlichkeit.</title></bibl> <bibl><biblScope>776b;</biblScope> <title>Der R. der Überraſchung.</title></bibl> <bibl><author>HVoß</author>  <title>JP.</title></bibl> <bibl><biblScope>39;</biblScope> <title>Sobald ihre Gunſtbezeugungen den R. der Neuheit verloren.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>6, 88;</biblScope> <title>So hatte ich .. keinen Wein getrunken, weil ich keinen R. [Appetit] dazu ſpürte.</title></bibl> <bibl><author>Zelter</author> <biblScope>1, 396 ꝛc.</biblScope> <title>Ver- einzelt auch von etwas Konkretem, inſofern es reizend, erregend wirkt: Rettige und den Salat von Endivien, R–e des Hungers.</title></bibl> <bibl><author>V.</author> <biblScope>2, 174.</biblScope></bibl> —</sense>
        <sense n="2)">2) in engrem Sinne von angenehmen, anmuthenden u. anlockenden Erregungen (ſ. Bſp. in</sense>
        <sense n="1)">1) und ſo beſ. von dem, was durch die Art, wie es in die Erſcheinung tritt, ſolche Empfindungen erregt: R. iſt die Schönheit in Bewegung. <bibl><author>L.</author> <biblScope>6, 499</biblScope></bibl> <bibl><author>(H.</author> <biblScope>11, 331;</biblScope></bibl> <bibl><author>Viſcher</author>  <title>Äſth.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 184);</biblScope> <title>vgl.</title></bibl> <bibl><author>Mendelsſohn</author>  <title>Ph.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 90</biblScope> <title>u.</title></bibl> <bibl><biblScope>158</biblScope> <title>u. beſ.: R.,</title></bibl> Anmuth [ſ. d. <bibl><biblScope>2]</biblScope> <title>und</title></bibl> Grazie werden zwar gewöhnlich als gleichbedeutend gebraucht, ſie ſind es aber nicht. . . Es giebt eine belebende und eine beruhigende Grazie... Die erſte grenzt an Sinnen-R. und das Wohlgefallen an derſelben kann, wenn es nicht durch Würde zurückgehalten wird, leicht in Verlangen ausarten. Dieſe <bibl><biblScope>92*</biblScope> <title>kann R. genannt werden. .. Die beruhigende Grazie grenzt näher an die Würde, da fie ſich durch Mäßigung únruhiger Bewegungen äußert. Zu ihr wendet ſich der angeſpannte Menſch und der wilde Sturm des Gemüths löſt ſich auf an ihrem friedeathmenden Buſen. Dieſe kann</title></bibl> Anmuth genannt werden ꝛc. <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>1124b.</biblScope> <title>Wir fügen in Bezug auf den Unterſchied noch hinzu, daß Anmuth immer nur auf die Geſammtheit der Erſcheinung geht, R. dagegen auch auf das Einzelne derſelben, weshalb Jenes nur in der Ez., dies in Ez. und Mz. üblich iſt. Nach dem Geſagten genügen wenige Bſp.: Wenn die Römerinnen die ſtändigen R–e beſitzen, die aus einem ſchönen Weibe nur eine Schönheit machen, ſo fehlen ihnen dafür jene flüchtigen R–e, die</title></bibl> <bibl><biblScope>20</biblScope> <title>holde Geſchöpfe aus einem einzigen machen.</title></bibl> <bibl><author>Forſter</author>  <title>It.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 229;</biblScope> <title>Der Schmerz erhöhte ihre</title></bibl> Schönheit, der Schleier ihre R–e, die Harfe ihre Anmuth. <bibl><author>G.</author> <biblScope>19, 335;</biblScope> <title>Daß Roſalie, ohne ſchön zu ſein, einen unendlich höhern R. befitzt, den R. einer feſſelnden</title></bibl> Anmuth. <bibl><author>Mügge</author>  <title>GſN.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 69;</biblScope> <title>Von ihren ſtolzen Höhen | muß die Götterkönigin | um des R–es Gürtel flehen | bei der Herzenfeßlerin.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>10b;</biblScope> <title>Sanft wie des R–es Linien ſich winden [vgl. Schönheitslinie].</title></bibl> <bibl><biblScope>24b; 54a; 85a; 418b;</biblScope> <title>Blühend in der Jugend R.</title></bibl> <bibl><biblScope>464b 502b;</biblScope> <title>Seine Verlobte hatte jetzt weder R–e noch Willen zu</title></bibl> reizen. <bibl><author>Stilling</author> <biblScope>3, 120;</biblScope> <title>Dieſen zauberiſchen R., der .. noch etwas Schöneres als die Schönheit ſelbſt iſt.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>1, 210;</biblScope></bibl> Schönheit für ſich allein wirkt bloß Wohlgefallen und gewährt reinen, ruhigen Genuß; Begierde hingegen iſt körperlicher R., der, auch ohne von der Schönheit erregt zu werden, für ſich ſelbſt wirken kann. .. Daher iſt es zwar unſchicklich, R. und Schönheit zu verwechſeln; aber ebenſo unleugbar, daß Schönheit reizt, als daß R. verſchönert. <bibl><biblScope>27, 407;</biblScope> <title>Die ihre R–e . . öffentlich feil trug.</title></bibl> <bibl><biblScope>18, 116 ꝛc.</biblScope></bibl></sense>
        <p type="compositions">
          <entry type="sub">Zſſtzg. leicht zu mehren und zu verſtehn nach dem Obigen und den folg. Bſp. vgl. für die mit Vorſ. die entſprechenden von reizen: Ein An-R. [1] zum Nieſen, Huſten, Erbrechen; zum Lachen; zur Sünde; Durch An-R. ewigen Nachruhms. Baggeſen 2, 356; Er ſteht in Glanz und Herrlichkeit da, in größten An-R. Enſe Tag. 1, 171; Der Ekel iſt ein An-R., ſich des Genoſſenen zu entledigen. Kant Anthr. 52; An-R. zum Haß. Shakſpeare 6, 308; Grade dieſer Beſchluß fügte der Abſicht der Pariſer Geſellſchaft, den Alten zu vergöttern, einen An-R. mehr hinzu. Scherr Bl. 1, 256; Thümmel 2, 92 ꝛc. — Blut-R. [1]. Oken 4, 205. — Die tägliche, ja allſtündliche Bemühung der ſtärkſten Denk-R–e [1] macht den Menſchen hier endlich ſtumpf und gedankenlos. Börne Par. 1, 63. — Den Feuer-R. [1, den feurigen, brennenden] des Ehrtriebs. JP. Nachd. 79. — Ein unendlich reicher Markt von Frauen-R–en [2], in den koketteſten Toiletten zur Schau geſtellt. Scherr Bl. 1, 94. — Gegen-R. [1]. Campe. — Sturzbäder bei Ge- hirn-R–en [1, -Affektionen]. — Jeder Götter-R. [2, ſ. Himmels-R.] wird einſt des Alters Raub. Kretſchmann 2, 113. — Die Haupt-R–e [1] für willkürliche Muſkeln. Bock An. 217; Der Haupt-R. [2] ihres Geſichts liegt in den Augen. — Einen Haut-R. [1] verſpüren. — Ihre Hebe-R. [2]. Scherr Bl. 1, 94 (ſ. Hebe II 1). — Den Himmels- R. [2, himmliſchen] . ., | der jede Rabenlock’ umquillt. OLBWolff Lit. 180. — Daß Karl ſeinen Huſten-R. [1] noch nicht verloren. Sch. Charl. 1, 296. — Durch Jugend-R. [2] ausgezeichnet. Spielhagen Probl. 1, 117. — Vor Körper-R. [2] pflegt Niemand auch zu flüchten. Göckingk 2, 169 ꝛc., auch: Alle Empfindungen der Seele hängen ab von Körper-, von Nerven-R–en [1], in beiden Fällen Ggſtz.: Seelen-R. ꝛc. — Eine Krankheit, die vielleicht durch geiſtigen Lebens-R. [1] u. geſteigerte Gemüthskraft bis dahin zurückgehalten worden. Enſe Biogr. 4, 178; Für holde Lebens R–e [2] kalt. KMayer 134, vgl.: Über das todte Gebild des Lebens-R–e zu ſtreuen. G. 5, 98. — Lieb-R. [2], liebeweckender, lieblicher R., z. B.: Gießt aus dem heiligen Salbhorn | Lieb-R. herrlich umher! ⏑ ebd.; Hagedorn 3, 96; Alle Anmuth iſt ſchön, denn der Gürtel des Lieb-R–es iſt ein Eigenthum der Göttin von Gnidus. Sch. 1108b ꝛc. — Zu dem .. übermüthigen Luſt- R. [2, luſtweckenden R.] des Nixen- und Elfenthums. Heine Lut. 1, 310. — Der Violen Flor | und Myrtenhain’ und jeglicher Naſen-R. [1] | verbreitet Wohlgeruch. V. Ländl. 4, 740. — Nerven-R. [1]. — Mit den Schlaraffen-R–en [2, weichlichen R–en] des Familienlebens. MBeer Br. 269. — Seelen-R., ſ. Körper-R. — Dieſer Sinnen-R. [1] kann ihn nur locken, nicht befriedigen. Enſe Biogr. 4, 91 ꝛc. — Doppelt fühlt ſich Sommer-R. [2], | wo die blaubeſeete Schweiz | alpengrün und farbig lacht | um kryſtallne Winterpracht. KMayer 184. — Wo nur der vereinzelte Tages-R. [1, flüchtige, mit dem Tage wechſelnde R.] gilt. Enſe Denkw. 5, 315. — Schmeicheln Wahnbilder ihm | im Traum . . mit Trug-R. [2, trügeriſchem R.]. WHumboldt 3, 47. — Weil ſie auf das Organ [das Gehirn] theils mit geiſtigen und gemüthlichen, theils mit ſinnlichen Über-R–en [1, übermäßigen und daher ſchädlichen, abſtumpfenden] einſtürmen. Bock (Gartenl. 9, 744b); Die Oper in ihrer damaligen übertriebenen nur auf den gröbſten Sinnen-R. berechneten Geſtalt ging an ſich ſelbſt und ihrem eigenen Über-R. zu Grunde. Prutz GſchTh. 244 ꝛc. — Die Weiber wollen gern Alles verzeihen, ausgenommen Eines: nicht etwa das Verneinen ihrer R–e, ſondern das laute Bejahen eines körperlichen Wider- oder Un-R–es [1, Gegenſatz des Reizes]. IP. Lev. 437. — Im Voll-R. [2] ihrer Schönheit. Scherr Bl. 1, 274. — Schreck macht geiſtig als Vor-R. [1, vorwiegender ꝛc.] das Gedächtnis lahm. IP. — Iſt nur der leiſeſte Wechſel-R. [1, eine Wechſelwirkung übend] zwiſchen dem Sinn und dem Geiſt wieder erregt. Raumer Päd. 3, 1, 166; Des mannigfalten Jahres Wechſel-R–e [2, wechſelnde]. Kretſchmann 2, 113. — Wider-R., ſ. Un- R. — Lehrt ſie den Zauber-R. [2, zauberiſche Lockung ꝛc.] der wilden Lüſte fliehn. Lichtwer 194; Ihr Zauber-R. | beſiegte jedes Herz. W. Luc. 6, 451; 338 ꝛc., vgl.: Dort waren des Zaubers R–e verſammelt. V. Il. 14, 215 ꝛc.</entry>
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