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      <titleStmt>
        <title>Artikel „offnen“</title>
        <author ref="https://viaf.org/viaf/61594915/">
          <persName>
            <surname>Sanders</surname>
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          </persName>
        </author>
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          <persName>
            <surname>Göttel</surname>
            <forename>Sebastian</forename>
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        </editor>
        <editor>
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            <surname>Wiegand</surname>
            <forename>Frank</forename>
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          <email>edition-sanders@bbaw.de</email>
          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="en">Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW)</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</orgName>
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             <addrLine>Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin</addrLine>
             <country>Germany</country>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „offnen“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="offnen" orig="Ōffnen">Ōffnen</orth>
          <pc>:</pc>
          <gramGrp>1) <pos norm="verb">tr.:</pos><subc norm="transitive"/></gramGrp>
        </form>
        <sense>bewirken, daß etwas Geſchloßnes (Zugemachtes) offen wird, eig. (vgl. aufmachen, aufthun u. als beſondre Art des O–s z. B.: auf-binden, brechen, klinken, reißen, ſchlagen, ſchließen, ſchneiden, ſchnüren, ſprengen, ſtoßen ꝛc.) und übrtr., z. B.: Jemand öffnet die Thür mit dem Schlüſſel; Der Hauptſchlüſſel öffnet alle Thüren ꝛc.; Die zugeſchloßne, die eingeklinkte, die angelehnte Thür ö.; Die Thür, das Thürſchloß mit Gewalt, mit dem Brech- eiſen ö.; Fenſter, Kaſten, Kiſten, Packete, Ballen, Briefe, ein zugemachtes Buch ö. ꝛc.; Eine Flaſche ö., entkorken ꝛc.; Die Augen ö., nach dem Schlaf oder um zu ſehn ꝛc.; Die Lippen, den Mund ö., um zu ſprechen ꝛc.; Er öffnet die finſtern Gründe und bringet heraus das Dunkel an das Licht. <bibl><author>Hiob</author> <biblScope>12, 22;</biblScope> <title>Er öffnete den Felſen, da floſſen Waſſer aus.</title></bibl> <bibl><author>Pſ.</author> <biblScope>105, 41;</biblScope> <title>Der Kriegsknechte einer öffnete ſeine Seite mit einem Speer und alſobald ging Blut und Waſſer her- aus.</title></bibl> <bibl><author>Joh.</author> <biblScope>19, 34;</biblScope> <title>Der Blick in die Unendlichkeit der Natur war geöffnet.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>39, 225;</biblScope> <title>Da er jetzt die Augen wie ein Adler weit und feſt in die Sonne öffnete [mit offnen Augen hineinſah].</title></bibl> <bibl><author>IP.</author> <biblScope>21, 4;</biblScope> <title>[Sie] ö. den düſtergebundenen Sinn.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>56a ꝛc.,</biblScope> <title>ſ. das Folg. und er-ö.</title></bibl> — Techn. Anwend. (a—e): <sense n="a)">a) Arzn.: Eine Ader ö., um Blut abzulaſſen (ſ. Aderlaß); Ein Geſchwür ö., zur Entfernung des Eiters ꝛc.; Einen Leichnam ö., ihn ſecieren, Behufs Beſichtigung des Innern ꝛc., ſ. auch <bibl><biblScope>3.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="b)">b) Färb.: Die Küpe ö. (er-ö.), aus der fertigen zu färben beginnen. —</sense><sense n="c)">c) Freimaur.: Die Loge ö., er-ö., die Arbeit beginnen. —</sense><sense n="d)">d) Kriegsk.: Die Laufgräben ö., er-ö., zu graben beginnen; Die Glieder (ſ. d. 11) ö., die nah zuſammenſtehnden etwas auseinander treten laſſen ꝛc., ferner zuw. <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>er-ö., beginnen: Der Feind öffnete ſein Feuer auf unſre vorderſten Schiffe; Der Ungeſtüm der Franzoſen öffnet unzeitig das Treffen.</title></bibl> <bibl><author>Rotteck</author> <biblScope>2, 628 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="e)">e) Waſſerb.: Einen Siel ö., die Dämme desſelben durchſtechen zum Durchlauf für das Waſſer. —</sense><sense n="f)">f) ferner mit verſch. nüanciertem Bezug auf Perſonen oder perſönlich Gedachtes ꝛc., vgl. z. B.: (ohne Bezug) Wenn man Thüren und Fenſter öffnet, entſteht Zug, — U.: Einem Gefangnen die Thür des Kerkers, den Kerker, das Gefängnis ö., zum freien Austritt; Dem Sieger die Thore der Stadt, die Stadt ö., zum freien Eintritt; „Nimmermehr würde ich einen Poſten, wie dieſen da, verlaſſen und dem Feinde meine Staaten geöffnet haben.“ Jetzt alſo lag Baiern dem Sieger offen. <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>946b ꝛc.,</biblScope></bibl> — u. ſo übrtr.: Einem unendlichen Hin- und Herreden <bibl><author>(Danzel</author> <biblScope>449),</biblScope> <title>der breiten Plattheit</title></bibl> <bibl><author>(G.</author> <biblScope>21, 53)</biblScope> <title>Thür und Thor ö., weiten Raum zum Eindringen ꝛc. verſchaffen, vgl. auch mit einigermaßen perſonif. Subj.: Es öffnete die prunkloſe Nachtviole den kühleren Lüften des Abends ihre falben Kelche.</title></bibl> <bibl><author>VWeber</author> <biblScope>2, 193</biblScope> <title>(ſ. 2) ꝛc.; Etwas zur Benutzung des Publikums, für das Publikum, es dem Publikum ö., z. B. einen Laden, eine Kunſt-, Gemäldeſammlung, Gallerie; Die Muſeen ſind am Sonntage nicht geöffnet ꝛc.; Einem den Eingang zu Etwas, den Eintritt, Zutritt ö.; Nachdem er ſeinen Truppen eine reiche Zufuhr aus dieſem Landſtrich geöffnet hatte.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>946a ꝛc.;</biblScope> <title>Ein Feld, eine Wieſe, einen Forſt, Wald ö., für das weidende Vieh ꝛc; Die Augen ö., ſ. o.; Jemandes Augen oder ihm die Augen ö., ihn ſehend machen, z. B. einen Blinden</title></bibl> <bibl><author>(Joh.</author> <biblScope>9, 14;</biblScope></bibl> <bibl><author>Jeſ.</author> <biblScope>42, 7 ꝛc.)</biblScope> <title>und oft übrtr.: einen Verblendeten</title></bibl> <bibl><author>(G.</author> <biblScope>10, 31 ꝛc.),</biblScope> <title>Einem die fehlende Erkenntnis über Etwas verſchaffen ꝛc., dagegen auch: Einem Anblick ꝛc. die Augen ö., die Augen aufmachen, um den Anblick eindringen zu laſſen, ihn zu genießen ꝛc., ähnlich: Ich öffne Jemandes Ohr oder ihm das (ſein) Ohr, mache ihn hören, z. B.: Der Tauben Ohren werden geöffnet werden.</title></bibl> <bibl><author>Jeſ.</author> <biblScope>35, 5; 50, 5; 48, 8; 2.</biblScope></bibl> <bibl><author>Sam.</author> <biblScope>7, 27; 1.</biblScope></bibl> <bibl><author>Chr.</author> <biblScope>18, 25;</biblScope> <title>Er öffnet ihnen das Ohr zur Zucht und ſagt ihnen, daß ſie ſich bekehren ſollen.</title></bibl> <bibl><author>Hiob</author> <biblScope>36, 10 ꝛc.,</biblScope> <title>aber auch: Ich öffne Jemandem oder ſeiner Rede, ſeinen Worten, Klagen, Bitten ꝛc. das (mein) Ohr, ich höre auf ihn, auf ſeine Rede ꝛc., z. B.: Den Elenden wird er aus ſeinem Elend erretten und dem Armen das Ohr ö. in Trübſal.</title></bibl> <bibl><author>Hiob</author> <biblScope>36, 15;</biblScope> <title>Dieſer Lehre öffne du dein Ohr.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>4, 39 ꝛc.;</biblScope> <title>ferner: Jemandes Mund oder ihm den Mund ö., z. B. um hineinzuſehn ꝛc., aber auch: Die Weisheit öffnete der Stummen Mund und machte der Un- -mündigen Zungen beredt.</title></bibl> <bibl><author>Weisheit</author> <biblScope>10, 21;</biblScope> <title>Der Papſt öffnet den neuerwählten Kardinälen den Mund, ertheilt ihnen das Stimmrecht im Konſiſtorium; Die Beſtechung hat ihm den Mund geöffnet, ihn dazu bewogen, das Geheimnis zu verrathen ꝛc.; Ich öffne Einem das (mein) Herz, laſſe ihn frei in dasſelbe ſehn, theile ihm unumwunden meine Gedanken, Gefühle ꝛc. mit, z. B.: Hier [ſoll] ein Freund dem Freunde, | verſchloßnen Buſen traulich ö–d, nahn.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 230;</biblScope> <title>Geh, Sterbender! du darfſt den Buſen ö., | mir ſoll und muß die Pflicht das Herz umpanzern.</title></bibl> <bibl><author>Kotzebue</author>  <title>NSch.</title></bibl> <bibl><biblScope>10, 303,</biblScope> <title>vgl.: In einer unverwahrten Stunde habe ich dies umpanzerte Herz geöffnet und da haben ſie mich ſchnell und gut getroffen.</title></bibl> <bibl><author>Börne</author> <biblScope>2, 156 ꝛc.;</biblScope> <title>Du verſprichſt, mir deine Gedanken zu ö.</title></bibl> <bibl><author>Mendelsſohn</author>  <title>Ph.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 3 ꝛc.,</biblScope> <title>auch (ſ. 2): Sich Einem ö.,</title></bibl> — aber: Ich öffne Jemandes Herz, ihm das (ſein) Herz, mache, daß es ſich frei äußert, erſchließt ꝛc., z. B.: Wenn der trübe Geiſt des Weins <bibl><biblScope>|</biblScope> <title>das Herz nun öffnet und die Augen ſchließt.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>344b,</biblScope> <title>zutraulich und unachtſam macht; Nachdem die Weine jede Seele zur Empfänglichkeit aller Eindrücke geöffnet.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>14, 60 ꝛc.;</biblScope> <title>Einem den Sinn einer dunkeln Stelle ö., erſchließen, ſo daß er darin eindringen kann; Da öffnete er ihnen das Verſtändnis, daß ſie die Schrift verſtanden.</title></bibl> <bibl><author>Luk.</author> <biblScope>24, 45;</biblScope> <title>Als er uns die Schrift öffnete [erklärte].</title></bibl> <bibl><biblScope>32;</biblScope> <title>Ö. Sie .. unſerm Grenadier nur über zwei Stellen meines .. Briefs das Verſtändnis.</title></bibl> <bibl><author>L.</author> <biblScope>11, 127;</biblScope> <title>Wegen Teireſias kam ich aus Noth her, ob er mir Rathſchluß | öffnete.</title></bibl> <bibl><author>V.</author>  <title>Od.</title></bibl> <bibl><biblScope>11, 480,</biblScope> <title>ob er mir, der ich keinen Rath zu entdecken weiß, einen geben, zugänglich machen kann, gw. er-ö. (ſ. d., auch 1b) ꝛc.; Deine Mutter hat meinem Herzen Empfindungen geöffnet [erſchloſſen, zugänglich gemacht], die dem Stande meiner Eltern fremd ſind.</title></bibl> <bibl><author>Pfeffel</author>  <title>Pr.</title></bibl> <bibl><biblScope>9, 2,</biblScope> <title>wo es mit leiſer Nüance auch mit Vertauſchung von Accuſ. und Dat. heißen könnte: Sie hat</title></bibl> <bibl><biblScope>59*</biblScope> <title>mein Herz Empfindungen geöffnet ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="g)">g) das Partic.: Die geöffneten Thüren, Thore, Zimmer, Hände, Augen ꝛc.; Mit halb-, weitgeöffnetem Munde; Die ſperrweit-geöffnete Thür; Im geöffneten [offnen, zurückgeſchlagnen] Wagen. <bibl><author>G.</author> <biblScope>5, 5</biblScope> <title>(ſ. Landauer); Plötzlich zerreißet der Flor, der geöffnete [ſich ö–de, ſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>3]</biblScope> <title>Wald giebt | überraſchend des Tags blendendem Glanz mich zurück.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>75a;</biblScope> <title>Da ſpeit das doppelt geöffnete Haus | zwei Leoparden auf einmal aus.</title></bibl> <bibl><biblScope>70b;</biblScope> <title>Den Brief ungeöffnet zurückſenden ꝛc.</title></bibl> — 2) <bibl><biblScope>refl.</biblScope> <title>(ſ. 1):</title></bibl></sense><sense n="a)">a) Sich (ſ. d. †) ö., in den Zuſtand des Offenſeins kommen, übergehn, ſich aufthun ꝛc., vgl.: geöffnet werden, wo der Gedanke an ein ö–des Subj. beſt. hervortritt und als Ggſtz.: ſich ſchließen: Die Thür öffnet ſich, geht auf; Das Thor, die Stadt öffnet ſich (dem Sieger); Das Auge öffnet ſich (dem Licht); Der Mund öffnet ſich vor Staunen; Der Kelch der Blume, die Blume öffnet ſich (dem Strahl der Sonne, dem Koſen des Weſts); Das Herz öffnet ſich (der Rührung, jedem Eindruck); Die Erde öffnet ſich, z. B. berſtend; aber auch (ſ. offen <bibl><biblScope>1a,</biblScope> <title>am Ende) aufthuend ꝛc.; Ihm öffnet ſich [durch dich</title></bibl> <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>du erſchließt ihm] der Welten Raum.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>4, 27;</biblScope> <title>So eine wahre, warme Freude iſt nicht in der Welt als eine große Seele zu ſehen, die ſich gegen ihn öffnet (vgl. b).</title></bibl> <bibl><biblScope>14, 73;</biblScope> <title>Dann öffnet ſich rechts das Thal.</title></bibl> <bibl><biblScope>15, 3;</biblScope> <title>Eine frohe Ausſicht in die Zukunft öffnete ſich ihr.</title></bibl> <bibl><biblScope>138;</biblScope> <title>Nun öffnet mildiglich | ſich deine Hand.</title></bibl> <bibl><author>Koſegarten</author>  <title>Po.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 45;</biblScope> <title>Gruben, die ſich nicht in die Mundhöhle ö.</title></bibl> <bibl><author>Lenz</author>  <title>Nat.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 49;</biblScope> <title>Vor ihm öffnet ſich der Wald in breite Lücken.</title></bibl> <bibl><author>Nicolai</author> <biblScope>1, 244;</biblScope> <title>Es öffnet ſich ſchwarz ein ſchauriges Thor, | du glaubſt dich im Reiche der Schatten, | da thut ſich ein lachend Gelände hervor.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>50a;</biblScope> <title>Edler Freund! wo öffnet ſich dem Frieden, | wo der Freiheit ſich ein Zufluchtsort? | Das Jahrhundert iſt im Sturm geſchieden | und das neue öffnet ſich [beginnt] mit Mord.</title></bibl> <bibl><biblScope>101,</biblScope> <title>ſ. er-ö. ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="b)">b) Jemand öffnet ſich <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>ſein Herz ꝛc. (ſ. 1e), z. B.: Sucht’ ich begierig nicht auch einen Theil | an dem verſchloßnen Schatz, den du bewahrſt? | Ich weiß, es reut dich nicht, wenn du dich öffneſt.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 141;</biblScope> <title>Jetzt ſollen Sie ſich ö., Prinz! In Worten | erleichtert ſich der ſchwerbeladne Buſen.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>246b;</biblScope> <title>Ihr allein, der Schweſter, | der Königin, der Frau kann ich mich ö.</title></bibl> <bibl><biblScope>407a;</biblScope> <title>Öffnet euch ihm frei!</title></bibl> <bibl><biblScope>411b ꝛc.,</biblScope> <title>vgl. er-ö.</title></bibl> <bibl><biblScope>2c;</biblScope> <title>ſich entdecken ꝛc.</title></bibl> — 3) <bibl><biblScope>intr.</biblScope> <title>(haben) oder vielmehr ohne Nennung einesObj., z.B.: Jch will gleich ö. [die Thür]ꝛc.; (ſelten): Die Hausthür öffnete [ſich,</title></bibl> <bibl><biblScope>2a;</biblScope> <title>ging hinaus, führte] in einen räumigen Flur.</title></bibl> <bibl><author>Lewald</author>  <title>Nat.-Z.</title></bibl> <bibl><biblScope>13, 153 ꝛc.,</biblScope> <title>häufiger (Arzn.) in Bezug auf Darmausleerung: Jſſt man ſie vor andern Speiſen, | ſoll ſie Kraft im</title></bibl> Stopfen weiſen; <bibl><biblScope>|</biblScope> <title>aber nach der Speiſen Brauch | öffnet ſie hingegen auch.</title></bibl> <bibl><author>Brockes</author> <biblScope>9, 168;</biblScope> <title>Ö–de Mittel ꝛc., vgl. mit Obj.: Den Leib ö., und ſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>4c.</biblScope></bibl> — 4) dazu: Öffnung, <bibl><biblScope>f.;</biblScope> <title>–en; –s-:</title></bibl></sense><sense n="a)">a) das Ofſnen, z. B.: Die unerwarte O. der Thür. <bibl><author>G.</author> <biblScope>14, 126;</biblScope> <title>Für die Ö. und Schließung der Thore, der Burg, der Zugbrücke Sorge tragen; Die Ö. der Flaſche mittels des Pfropfenziehers; Die Ö. der Leiche [Sektion] vornehmen; Die Ö. der Laufgräben ꝛc. (vergl. b).</title></bibl> —</sense><sense n="b)">b) Stelle, wo Etwas geöffnet od. vielmehr offen, nicht zu iſt, als der allgemeinſte Ausdruck, vgl. Loch <bibl><biblScope>II 1</biblScope> <title>(an beſt. Stelle und zu beſt. Zweck) und Zſſtzg., z.B.: Die Ö–en im menſchlichen, thieriſchen Körper; Eine Ö. in Etwas machen, bohren, ſchneiden, ſtechen ꝛc., laſſen; Beim Bau Ö–en für Fenſter und Thüren laſſen; In jedem Strumpf muß oben eine Ö. ſein, damit der Fuß hineinkann, aber ein</title></bibl> Loch im Strumpf iſt ein Fehler; Die Mauſelöcher haben kleine Ö–en; Viele Schluchten. .. Aus jeder ſolcher Ö. <bibl><author>G.</author> <biblScope>14, 218;</biblScope> <title>Die Daumen eingehakt in die</title></bibl> Arm-Ö–en der weißen Weſte. <bibl><author>Heine</author>  <title>Reiſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 54;</biblScope> <title>Die Thüren und</title></bibl> Fenſter- Ö–en. <bibl><author>Kohl</author>  <title>E.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 25;</biblScope> <title>Gegen-Ö., bei offnen Abſceſſen ꝛc. an einer der erſten O. entgegengeſetzten Stelle, zur beſſern Reinigung und leichtern Einbringung der Heilmittel dienend, ſ.</title></bibl> <bibl><author>Falke</author>  <title>Th.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 318a;</biblScope></bibl> Haupt- und Neben-O–en; Mund-Ö., O. des Mundes und <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>Mündung, nam. (Anat.)</title></bibl> <bibl><biblScope>orificium;</biblScope> <title>Vordere, hintere Na-</title></bibl> ſen-O. <bibl><author>Bock</author>  <title>An.</title></bibl> <bibl><biblScope>114;</biblScope></bibl> Stich-Ö., in Schmelzöfen zum Abſtechen (ſ. d.) des Metalls; Zug-Ö–en, am Feuerungsofen u. ä. m. — Selten übrtr., z. B.: Neue Ö–en [Wege] für den Handel ſuchen. <bibl><author>Möſer</author>  <title>Ph.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 21 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="c)">c) (ſ. 3) O., Leibes-O. [Darmausleerung, Stuhlgang] haben; Für gehörige Ö. Sorge tragen; Sich Ö. zu verſchaffen. <bibl><author>W.</author> <biblScope>34, 261,</biblScope> <title>ſ. kacken, Anm.</title></bibl> — 5) Der Offner:</sense><sense n="a)">a) (ſelten) Einer, der öffnet, z. B.: Der Portier als Ö. und Schließer des Hauſes. —</sense><sense n="b)">b) (wohl andern Stamms) <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>Affner (ſ. d.).</title></bibl></sense></sense>
        <note type="remark">
          <note type="label">Anm.</note>
          <p type="note">Ahd. <bibl><biblScope>offonön, offanôn,</biblScope> <title>mhd. offen(en), vergl.: Muſſt ſich der Himmel</title></bibl> öffen [Reim: hoffen]. <bibl><author>Waldis</author>  <title>Pſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>78, 10 ꝛc.;</biblScope></bibl> Offnet ſich ein Thalgeländ. <bibl><author>Stumpf</author> <biblScope>525a;</biblScope> <title>Die Straße durch den Schnee offnen.</title></bibl> <bibl><biblScope>601a ꝛc.;</biblScope></bibl> Offnung der Thor. <bibl><author>Zinkgräf</author> <biblScope>1, 344;</biblScope> <title>Offnung todter Leichnam.</title></bibl> <bibl><author>ebd.</author>  <title>ꝛc. Vralt. Bed.: offenbaren, kund thun, (ſ. er-ö.), z. B.: Daß .. Gott Martino Luther .. die Heimlichkeit . . nit geoffnet hat.</title></bibl> <bibl><author>Zwingli</author> <biblScope>3, 2; 2, 8</biblScope> <title>u. o.; Giebt ihm um die Lehre nicht, giebt ihm um die</title></bibl> Öffnung Schmach. <bibl><author>Logau</author></bibl> <bibl><author>(L.</author> <biblScope>5, 216) =</biblScope> <title>um die Bekanntmachung, Veröffentlichung der Lehre ꝛc.</title></bibl></p>
        </note>
        <p type="compositions">
          <entry type="sub">Zſſtzg.: Er-: <sense n="1)">1) <bibl><biblScope>tr.:</biblScope></bibl> <sense n="a)">a) im eig. Sinn, wo das Grundw. gewöhnlicher iſt, z. B.: Die Thüre <bibl><author>(Sch.</author> <biblScope>436a;</biblScope></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>15, 128),</biblScope> <title>das (Thür-)Schloß</title></bibl> <bibl><author>(G.</author> <biblScope>19, 59),</biblScope> <title>den Schreibtiſch (293), ein Packet (129), einen Beutel</title></bibl> <bibl><biblScope>(10, 17),</biblScope> <title>die geſchloſſene Werkſtatt</title></bibl> <bibl><biblScope>(5, 81,</biblScope> <title>vrſch. b), den Pfropf</title></bibl> <bibl><biblScope>(23, 33b)</biblScope> <title>e. ꝛc.; Den Mund e.</title></bibl> <bibl><author>(Weckherlin</author> <biblScope>57)</biblScope> <title>u. öfter in gehobner Rede mit perſonif. Subj.: Die Erde flammenſprühend eröffnet ihren Mūnd.</title></bibl> <bibl><author>Cham.</author> <biblScope>3, 306;</biblScope> <title>Harret ihr | bis daß der rechte Ring den Mund eröffne?</title></bibl> <bibl><author>L.</author> <biblScope>2, 280 ꝛc.</biblScope> <title>u.</title></bibl> <bibl><biblScope>[1f]</biblScope> <title>mit perſönl. Dat.: Ihr Tod eröffnet mir den Mund.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 233,</biblScope> <title>macht, daß ich das bisher bewahrte Geheimnis ausſpreche ꝛc.; Die Augen .. angelweit | eröffnet.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>11, 161,</biblScope> <title>gewöhnlicher in Bezug auf Geiſtiges: Daß die Nachfolger gewiſſermaßen verhindert werden, die Augen für die Wahrheit zu e.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>39, 337 ꝛc.;</biblScope> <title>Ich ſank . . | ihm in die zärtlich eröffneten Arme.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>26, 5 ꝛc.,</biblScope> <title>gw.: Sie e. oder verſchließen [uns] ihre Herzen.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>33, 98,</biblScope> <title>nähern ſich vertraulich od. wenden ſich ab ꝛc. u.</title></bibl> — wo das Grundw. minder gew. iſt <bibl><biblScope>—:</biblScope> <title>Die Schlüſſel, Gottes Rathſchlüſſe zu e., hat kein Menſch in ſeinen Händen.</title></bibl> <bibl><author>Olearius</author>  <title>Baumg.</title></bibl> <bibl><biblScope>94a;</biblScope> <title>Den ſchönſten Blüthenfrühling, den ein anhaltender ſanfter Regen nur e. [hervorrufen ꝛc.] kann.</title></bibl> <bibl><author>Zelter</author> <biblScope>2, 256 ꝛc.</biblScope> <title>Nam. auch: Ein Teſtament ꝛc. e., in gehöriger Form Rechtens es öffnen und den Inhalt bekannt machen (ſ. c), vgl.: Einen Brief</title></bibl> uneröffnet zurückſenden, — und: Im ſchwarzen Kabinett werden die Briefe heimlich ge- öffnet ꝛc. Im (adjekt.) Part., ſ. o. u. <bibl><biblScope>[1g]</biblScope> <title>auch zuw.</title></bibl> <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>offen, z. B.: [Alles wird] ſondern Vermänteln eröffnet ſich finden | vor des erſchrecklichen Gottes Gericht.</title></bibl> <bibl><author>Gryphius</author>  <title>Fr.</title></bibl> <bibl><biblScope>693,</biblScope> <title>offen daliegend, kund (ſ. c); Der König bemächtigte ſich des Herzogthums nicht als eines eröffneten [offnen], wohl aber vielfältig verwirkten Lehens.</title></bibl> <bibl><author>JvMüller</author> <biblScope>24, 221 =</biblScope> <title>erledigt, unbeſetzt.</title></bibl> —</sense><sense n="b)">b) Etwas, das damit in Gang kommt, beginnen, — ſelten dafür das Grundw. (z. B.: Die Mitglieder öffnen wechſelsweiſe die Sitzung mit einer Vorleſung. <bibl><author>Forſter</author>  <title>Jt.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 151 ꝛc.)</biblScope> <title>z. B.: Eine Polonaiſe eröffnet den Ball; Den Ball mit einer Polonaiſe e.; Den Tanz, den Reigen e.; Die Sitzung, den Land-, Reichstag oder den Tag</title></bibl> <bibl><author>(Cham.</author> <biblScope>4, 76)</biblScope> <title>e.; Den Tag, Morgen mit einem Gebet e. Ein Geſchäft, einen Laden, eine Werkſtatt (verſch. ſ. a), ein Gewerbe; den Feldzug, die Kanonade, das Feuer, das Treffen e.; Nach der Schonungszeit die Jagd wieder e.; Die Weide e.; Auf der neu eröffneten Eiſenbahn; Der Malteſerorden eröffnet und beſchließt ſein ganzes politiſches Leben vor unſern Augen.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>1106b ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="c)">c) (Einem) Etwas e., kundthun, mittheilen (ſ. 2), z. B.: Da ſie wußten, daß er floh, haben ſie mir’s nicht eröffnet. <bibl><biblScope>1.</biblScope></bibl> <bibl><author>Sam.</author> <biblScope>22, 17;</biblScope> <title>Der Himmel wird ſeine Miſſethat e.</title></bibl> <bibl><author>Hiob</author> <biblScope>20, 27;</biblScope> <title>Allen Völkern zu e., daß ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>Eſth.</author> <biblScope>3, 14;</biblScope></bibl> <bibl><author>Ap.</author> <biblScope>23, 22;</biblScope></bibl> <bibl><author>Kol.</author> <biblScope>1, 8;</biblScope> <title>Anſtatt des Dankes eröffn’ ich eine Bitte.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 210;</biblScope> <title>Von deſſen Thätigkeit .. nachſtehende Blätter ein Mehreres e. werden.</title></bibl> <bibl><biblScope>33, 171;</biblScope> <title>Wie .. heilſam unſre Recenſion auf den Autor gewirkt, hat er uns ſelbſt eröffnet.</title></bibl> <bibl><biblScope>248;</biblScope> <title>Eröffnete ſie ihm, daß ꝛc.</title></bibl> <bibl><biblScope>16, 4; 163;</biblScope> <title>Ein Unſelbſt .., deſſen Meinung ſtets vorher eröffnet [kund,</title></bibl> — mit der der Vormänner übereinſtimmend] iſt. <bibl><author>Haller</author> <biblScope>114;</biblScope> <title>Einem ein Anliegen, einen Wunſch, ſeine Gedanken e. ꝛc.</title></bibl> —</sense></sense><sense n="2)">2) <bibl><biblScope>refl.,</biblScope> <title>z. B.:</title></bibl> <sense n="a)">a) (ſ. 1a): Wird die Geiſterwelt ſich auch e.? <bibl><author>Cham.</author> <biblScope>4, 18;</biblScope> <title>Es e. ſich die</title></bibl> <bibl><biblScope>7</biblScope> <title>Thüren.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>8, 196; 19, 162;</biblScope> <title>Eine neue Ausſicht für die vaterländiſche Bühne eröffnet ſich.</title></bibl> <bibl><biblScope>16, 257;</biblScope> <title>Wie ein tobender Flammenberg eröffnete ſich ihr Herz.</title></bibl> <bibl><author>Kinkel</author>  <title>E.</title></bibl> <bibl><biblScope>359;</biblScope> <title>Als ſie nun zum Gipfel aufgeſchritten, | eröffnet ſich [thut ſich auf, zeigt ſich] ein räumiges Geheg.</title></bibl> <bibl><author>Streckfuß</author>  <title>Rol.</title></bibl> <bibl><biblScope>7, 8;</biblScope> <title>Der Saal eröffnet ſich.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>3, 38;</biblScope> <title>Die munteren Blumen e. ſich duftend | in den friſcheſten Farben.</title></bibl> <bibl><author>Zachariä</author>  <title>Tag</title></bibl> <bibl><biblScope>14;</biblScope> <title>Einem e. ſich [zeigen ſich, bieten ſich dar] neue Ausſichten, Hilfsquellen ꝛc.; Ein Lehen, eine Stelle ꝛc. eröffnet ſich, wirdoffen, vakant ꝛc. Vralt.: Sich einen Erzlügner e. [ſich als ſolchen erzeigen].</title></bibl> <bibl><author>Luther</author> <biblScope>1, 345a.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="b)">b) (ſ. 1b) Der Ball eröffnete ſich mit einer Polonaiſe; Mit dieſem Ereignis eröffnet ſich eine neue Epoche, hebt an, beginnt ꝛc. —</sense><sense n="c)">c) ſ. <bibl><biblScope>1c</biblScope> <title>u.</title></bibl> <bibl><biblScope>[2b]:</biblScope> <title>ſich ausſprechen; ſeine Anſicht, ſein Herz unumwunden ausſprechen, kund geben: Eh ich mich eröffne, wie ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>B.</author> <biblScope>136b;</biblScope> <title>Niemand iſt, dem ich mich eröffnete.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>24, 59;</biblScope> <title>Warum haben Sie ſich mir nicht längſt eröffnet?</title></bibl> <bibl><author>Klinger</author> <biblScope>1, 386.</biblScope></bibl> —</sense></sense><sense n="3)">3) o. Obj. nur zuw.: E–de Mittel, Arzneien, ſ. <bibl><biblScope>[3].</biblScope></bibl> —</sense><sense n="4)">4) Eröffnung, <bibl><biblScope>f.;</biblScope> <title>–en: das Eröffnen, z. B. (ſ. 1a) des Briefes, des Teſtaments;</title></bibl> Teſtaments- E.; Die E. [das Eröffnet-, Erledigt werden] des Lehens; Der E–s-Fall des Biſchofthums. <bibl><author>FNicolai</author>  <title>Möſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>28 ꝛc.;</biblScope> <title>ferner (ſ. 1b); Die E. des Balls, Geſchäfts, Ladens, des neuen Lokals, der Eiſenbahn; Nach E. des Feldzugs.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>972a ꝛc.</biblScope> <title>u. (ſ. 1c)</title></bibl> <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>Mittheilung, Nachricht ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>Tieck</author>  <title>DBl.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 81;</biblScope> <title>Den Aufſchluß ſeiner geheimnisvollen E–en zu erhalten.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>16, 188 ꝛc.</biblScope></bibl> — <comp>Ver-:</comp> zuw. ſtatt des Grundw., ſo auch: Werksveröffnung, das Aushaun, des Werksofens (ſ. d.). <bibl><author>Scheuchenſtuel.</author></bibl></sense></entry>
        </p>
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    </body>
  </text>
</TEI>
