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        <title>Artikel „Neigung“</title>
        <author ref="https://viaf.org/viaf/61594915/">
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            <surname>Sanders</surname>
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            <surname>Göttel</surname>
            <forename>Sebastian</forename>
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        </editor>
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            <surname>Wiegand</surname>
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          <email>edition-sanders@bbaw.de</email>
          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="en">Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW)</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</orgName>
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             <country>Germany</country>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „Neigung“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="Neigung" orig="Nēīgung">Nēīgung</orth>
          <pc>,</pc>
          <gramGrp><pos norm="noun">f.;</pos><gen norm="feminine"/> –en; –s-:</gramGrp>
        </form>
        <sense>das Neigen und Geneigtſein (Inklination): 1) die geneigte Lage (ſ. neigen 4a): N. nennt man den Winkel zweier Ebnen gegen ein- ander. So iſt die Ekliptik gegen den Äquator um <bibl><biblScope>23⁰ 28“</biblScope> <title>geneigt und die N. der Merkursbahn gegen die Ekliptik beträgt nahe</title></bibl> <bibl><biblScope>7⁰.</biblScope></bibl> <bibl><author>Littrow</author> <biblScope>798;</biblScope> <title>N. der Magnetnadel, der Winkel, um den die Richtung einer freiſchwebenden und im Gleichgewicht ſtehenden Magnetnadel gegen die Horizontalfläche geneigt iſt; N. [Senkung] eines Terrains; N. [Gefäll] eines Waſſers ꝛc.</title></bibl> — 2) das körperliche Neigen, z. B.: Durch Neigung des Hauptes ſeine Zuſtimmung zu erkennen geben ꝛc., nam. <bibl><biblScope>=</biblScope> <title>Verbeugung (ſ. d. und Neige 1), beſtimmter: Ver-N.</title></bibl> — 3) das innre Geneigtſein zu Etwas, das zu Etwas hinneigende Streben danach (ſ. neigen <bibl><biblScope>4c</biblScope> <title>u. vgl. Hang</title></bibl> <bibl><biblScope>2,</biblScope> <title>Trieb, Anlage</title></bibl> <bibl><biblScope>3 ꝛc.),</biblScope> <title>z. B.: Der Kranke hat N. zum Erbrechen ꝛc., auch von Sachen (mehr od. minder perſonif.): Das Kalium hat eine ſo große N., ſich mit dem Sauerſtoff zu verbinden, daß ꝛc., nam. aber in Bezug auf das Gemüth (ſ. 4): die Willensbeſtimmung aus innrem Triebe: Die habituelle ſinnliche Begierde heißt N.</title></bibl> <bibl><author>Kant.</author>  <title>Anthr.</title></bibl> <bibl><biblScope>201;</biblScope> <title>Die Fertigkeit des Gemüths, das Gute von einer gewiſſen Art vorzüglich zu begehren, heißt N. Gewohnheit erzeugt natürliche und Übung künſtliche Fertigkeiten, alſo auch N–en. Iſt der Grad der Fertigkeit den Kräften oder das Objekt den Abſichten der Natur nicht gemäß, ſo iſt die N. unnatürlich und zwar in dem erſten Fall über-, in dem letzten widernatürlich.</title></bibl> <bibl><author>Mendelsſohn</author> <biblScope>4, 1, 105 ꝛc.;</biblScope> <title>Die N. zu ſtehlen, zum Diebſtahl, zum Trunk ꝛc.; Eine N. beherrſchen, unterdrücken; Sich von ſeiner N. leiten laſſen; Etwas aus freier N. thun; In der Aufhebung des Geſetzes, des kantiſchen Imperativs, an deſſen Stelle das Chriſtenthum eine freie N. geſetzt haben will.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author>  <title>G.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 194;</biblScope> <title>Geſtaltete ſich die Fortſetzung immer mehr zu einer Handlung der</title></bibl> Pflicht, ſtatt daß ſie eine That freier N. hätte bleiben müſſen. <bibl><author>Vogt</author>  <title>Köhl.</title></bibl> <bibl><biblScope>36 ꝛc.;</biblScope> <title>Vergebens ſtrebſt du .. des Menſchen | ſchon entſchiedenen</title></bibl> Hang und ſeine N. zu wenden. <bibl><author>G.</author> <biblScope>1, 268;</biblScope> <title>Die N., dergleichen zu beſitzen Verwandelte ſich die N. in Leidenſchaft.</title></bibl> <bibl><biblScope>26, 315;</biblScope> <title>Trotz ihrer N. zum Handgemenge.</title></bibl> <bibl><author>Pz</author> <biblScope>3, 469;</biblScope> <title>Sie würden anfänglich aus Nothwendigkeit, hernach aus Gewohnheit, zuletzt vielleicht aus N. und Wahl ſich immer weiter von Demjenigen entfernt haben, was ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>7, 185;</biblScope> <title>Des Privatſtandes, welchen er ſeiner N. nach, allen andern vorziehe.</title></bibl> <bibl><biblScope>6, 30 ꝛc.</biblScope></bibl> — 4) (ſ. <bibl><biblScope>3</biblScope> <title>u. neigen 4b) die geneigte, liebevoll-wohlwollende Geſinnung gegen Jemand (od. Etwas), zu dem man ſich hinneigt, ſich hingezogen fühlt, z. B. (vgl. 1): Wie Linien verhalten ſich die Seelen, | zwei haben N–en, zwei bilden Parallelen; | gleichgültig laufen die ſtets an einander hin, | jene begegnen ſich zuletzt in</title></bibl> einem Sinn. <bibl><author>Rückert</author>  <title>W.</title></bibl> <bibl><biblScope>6, 172,</biblScope> <title>beſtimmter: Hin-, Zu-N. und als Ggſtz. Ab-N. (auch zu 3): Eine N. zu Jemand haben, faſſen, gewinnen; N. beſiegen iſt ſchwer, geſellet ſich aber Gewohnheit | wurzelnd, allmählich zu ihr, unüberwindlich iſt ſie.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>1, 307</biblScope> <title>(vgl.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 336);</biblScope> <title>Überſetzer ſind als geſchäftige Kuppler anzuſehen . ., ſie erregen eine unwiderſtehliche N. nach dem Original.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 191;</biblScope> <title>Es wächſt Bewundrung und N.</title></bibl> gegen ihn, je mehr man ihn kennen lernt. <bibl><biblScope>4, 249;</biblScope> <title>Er empfand</title></bibl> gegen den Fremden, ob er gleich etwas Kaltes und Abſtoßendes hatte, eine gewiſſe N. <bibl><biblScope>16, 191;</biblScope> <title>So wie auch in ihm eine ſtille N.</title></bibl> gegen ſie aufzukeimen anfing. <bibl><biblScope>209;</biblScope> <title>Fand er lebhafte Spuren einer N.</title></bibl> gegen Natalien in ſeinem Herzen. <bibl><biblScope>17, 307; 19, 239;</biblScope> <title>Verluſt der N. macht mich zittern, | allein der Haß erſchreckt mich nicht.</title></bibl> <bibl><biblScope>34, 335;</biblScope> <title>Der Dilettantismus folgt der N. der Zeit.</title></bibl> <bibl><biblScope>31, 427;</biblScope> <title>Ihre N. war zu einem</title></bibl> Hang [ſ. d. <bibl><biblScope>2]</biblScope> <title>geworden ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>König</author>  <title>Jer.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 196;</biblScope> <title>N–en haben die Götter, ſie lieben der grünenden Jugend | lockigen Scheitel.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>86b;</biblScope> <title>Die N., das Vertrauen, | das uns dem Friedland unterwürfig macht.</title></bibl> <bibl><biblScope>333b; 492b;</biblScope></bibl> <bibl><author>Schlegel</author>  <title>Sh.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 213;</biblScope> <title>Zeit, da man bereits ſchon liebt, | doch noch der N. nicht den Namen Liebe giebt.</title></bibl> <bibl><author>Zachariä</author> <biblScope>1, 86 ꝛc.,</biblScope> <title>ſ. auch Vor-N.</title></bibl></sense>
        <p type="compositions">
          <p type="introduction">Zſſtzg. ſ. die von neigen, von Liebe ꝛc., z. B.: Ab- [3; 4]: das Abgeneigtſein von Etwas, im Ggſtz. der Neigung, Hin- und Zu-N.: Die frühere A. iſt . . zu wirklichem Haß geworden. Enſe Denkw. 6, 603; Wie hoch jede wahre Neigung zu ſchätzen ſei in einer Welt, wo Gleichgültigkeit und A. recht eig. zu Hauſe ſind. G. 15, 33; Neigungen und A–en. 22, 186; 31, 434; Das Sonderungsvermögen verwirft wohl ohne A. und nimmt auf ohne Liebe. 39, 89; Schlegel Mißd. 94 ꝛc., ſ. Un- und Vor-N. Oft mit abhäng. Präpoſ.: A. gegen Einen oder Etwas. Fallmerayer Or. 2, 43; G. 39, 220; 452; A. gegen das ihm Ungleichartige, Zu-N. zu Dem, was ſeiner Natur iſt. H. Ph. 3, 262; FSchlegel GrR. 1, 262; W. 2, 77 u. o.: Verlangen nach Wohlbefinden, A. vor Schmerzen. Forſter Voln. 27; 29; Die A. vor Autorität wird immer ſtärker. G. 39, 129; 227; L. 4, 411; W. 6, 31; Ihre A. vor den Bonzen. 7, 39 ꝛc.; Eiferſucht und A. zwiſchen den beiden Fürſten. 14, 31 ꝛc. Minder gw.: Meine A. von allen Fehden. Heyne (H. 4, V); Er fühlt A. zu ſeiner vorigen Beſtimmung. L. (Guhrauer Leſſ. 2, Beil. 23). —</p>
          <entry type="sub"><comp>An-:</comp> das Anneigen, Hin-N.: Sie konnte ſich eine beſondere A. zu Jenem, dem ſie dies Glück ſchuldig war, nicht verſagen. G. 18, 290; 36, 329; Dieſe A. der Seelen gegen einander. Zſchokke 8, 268; 288 ꝛc. — Gêgen- [4]: <sense n="1)">1) (vgl. Gegenliebe und Wechſel-N.) Neigung als Erwidrung der Einem zu Theil werdenden: Er geſtand ihr ſeine Liebe und ſie ihm ihre G. <bibl><author>AGMeißner</author>  <title>ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="2)">2) ugw. ſt. Ab-N. Gerechtigkeit, entfernt von Zu- und G., <bibl><biblScope>|</biblScope> <title>von Vorlieb’ und Mißlieb’ ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>Rückert</author>  <title>W.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 117.</biblScope></bibl> — Geſchléchter- <bibl><biblScope>[4]:</biblScope> <title>ſ. Geſchlechtsliebe: Weil die G. doch allen den übrigen Reizen endlich zu Grunde liegt.</title></bibl> <bibl><author>Kant</author>  <title>SchE.</title></bibl> <bibl><biblScope>62 ꝛc.</biblScope></bibl> — <comp>Hāūpt-:</comp> hauptſächl. Neigung, nam. <bibl><biblScope>[3],</biblScope> <title>Gegenſatz Neben-N., ſ. auch: Kopf-N.</title></bibl> — Hín- <bibl><biblScope>[3; 4]:</biblScope> <title>Die H. zur italiäniſchen Poeſie.</title></bibl> <bibl><author>Danzel</author> <biblScope>118;</biblScope> <title>Eine H. zu Jemand haben ꝛc.</title></bibl> — Kópf- <bibl><biblScope>[2]:</biblScope> <title>Eine freundliche K.</title></bibl> <bibl><author>Mügge</author>  <title>Erb.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 94.</biblScope></bibl> — Līēbes- <bibl><biblScope>[4]:</biblScope> <title>Die erſten L–en einer unverdorbenen Jugend nehmen durchaus eine geiſtige Wendung.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>20, 205.</biblScope></bibl> — Līēblings- <bibl><biblScope>[3]:</biblScope> <title>eine vor andern herrſchende und begünſtigte Neigung, Schoß-N. (ſ. d.).</title></bibl> — Míß- <bibl><biblScope>[3; 4]:</biblScope> <title>eine Neigung, die nicht ſtatthaben ſollte.</title></bibl> — <comp>Nêben-:</comp> ſ. Haupt-N. — Partēī- <bibl><biblScope>[3; 4]:</biblScope> <title>parteiiſche, auf Parteinahme beruhende Neigung: Seine reife Erwägung drängte ſich ſelbſt ſeiner P. vor.</title></bibl> <bibl><author>Enſe</author>  <title>Denkw.</title></bibl> <bibl><biblScope>6, 110.</biblScope></bibl> — <comp>Schōß-:</comp> Lieblings-N.: Eine zarte Schonung der gegenſeitigen Sch–en walten zu laſſen. <bibl><author>Immermann</author>  <title>M.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 160; 4, 195;</biblScope> <title>Weil er dieſer oder jener Sch. fröhnt.</title></bibl> <bibl><author>Klinger</author>  <title>Giaf.</title></bibl> <bibl><biblScope>68; 119 ꝛc.</biblScope></bibl> — <comp>Über-:</comp> das Sich-Überneigen: Als Folge einer nicht wahren Gegenläufigkeit, ſondern einer Ü. der Achſe ihrer an ſich rechtläufigen Bahn. <bibl><author>Volger</author>  <title>EE.</title></bibl> <bibl><biblScope>26.</biblScope></bibl> — Un- <bibl><biblScope>[3; 4]:</biblScope> <title>das Nichtvorhandenſein von Neigung, verſch.: Ab-N.: Es iſt kein Widerwille, der erregt wird, aber es iſt gar kein Wille, keine Ab-N., aber Un-N.</title></bibl> <bibl><author>G.</author>  <title>Zelt.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 21.</biblScope></bibl> — Ver- <bibl><biblScope>[2]:</biblScope> <title>Indem ſie ſich tief verneigte . .. Er fand die V. ſehr am Platze.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>18, 70;</biblScope> <title>Wir ſchieden, die Fremden mit V–en, die Hausfreunde [Goethe’s] mit Bücklingen.</title></bibl> <bibl><author>König</author>  <title>Leb.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 168 ꝛc.</biblScope></bibl> — <comp>Vōr-:</comp></sense><sense n="1)">1) <bibl><biblScope>[1]</biblScope> <title>das Vor-, Vorüberneigen,</title></bibl> Vorüber-N.: Durch die V. des Oberkörpers geräth der Bergabgehende ins Stürzen ꝛc. —</sense><sense n="2)">2) <bibl><biblScope>[4]</biblScope> <title>vorgefaßte oder vorherrſchende Neigung, vgl. Vorliebe:</title></bibl> <bibl><author>Görres</author>  <title>Ver.</title></bibl> <bibl><biblScope>44;</biblScope></bibl> <bibl><author>Heine</author>  <title>Reiſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 61;</biblScope> <title>Lut.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 207;</biblScope> <title>Mit möglichſter Verzichtung auf eigene Vor- urtheile oder Vor- und Ab-N–en.</title></bibl> <bibl><author>DViertelj.</author> <biblScope>1, 1, 168;</biblScope> <title>Keiner V. oder Ab-N. Gehör zu geben.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>32, 269;</biblScope> <title>Ihre V. für Athen.</title></bibl> <bibl><biblScope>13, 49,</biblScope> <title>ſeltner: V. zu ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>Wurm</author>  <title>Spr.</title></bibl> <bibl><biblScope>40.</biblScope></bibl> — Wéchſel- <bibl><biblScope>[4]:</biblScope> <title>wechſel-, gegenſeitige Neigung:</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>4, 257;</biblScope></bibl> <bibl><author>König</author>  <title>Mar.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 43;</biblScope></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>666b ꝛc.</biblScope></bibl> — Zū- <bibl><biblScope>[4]:</biblScope> <title>ſ. den Ggſtz. Ab-N. (und Gegen-N. 2): das Zugethanſein aus Neigung: Eine Z. zu Jemand haben, hegen, faſſen ꝛc.; Daß mein Herz gegen ihn von Z. wallte.</title></bibl> <bibl><author>Heinſe</author>  <title>A.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 162;</biblScope> <title>Den Prinzen, für den er bei allen ſeinen Schwachheiten eine Art von Z. fühlte.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>6, 77; 2, 53;</biblScope> <title>Bei aller ſeiner Z. zur Sache des Beklagten.</title></bibl> <bibl><biblScope>14, 25;</biblScope> <title>Sich in der Z. ihres Prinzen feſtzuſetzen.</title></bibl> <bibl><biblScope>5, 190 ꝛc.</biblScope> <title>Veralt.: Z.</title></bibl> auf Etwas haben. <bibl><author>Kantzow</author> <biblScope>2, 440.</biblScope></bibl> — Zuſámmen- <bibl><biblScope>[4]:</biblScope> <title>vereinigende Neigung: Die gegenſeitige Z. der beiden Geſchlechter.</title></bibl> <bibl><author>Zſchokke</author> <biblScope>1, 265 ꝛc.</biblScope></bibl></sense></entry>
        </p>
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