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      <titleStmt>
        <title>Artikel „Naht“</title>
        <author ref="https://viaf.org/viaf/61594915/">
          <persName>
            <surname>Sanders</surname>
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            <surname>Göttel</surname>
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            <surname>Wiegand</surname>
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          <email>edition-sanders@bbaw.de</email>
          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="en">Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW)</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</orgName>
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             <country>Germany</country>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „Naht“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="Naht" orig="Nāht">Nāht</orth>
          <pc>,</pc>
          <gramGrp><pos norm="noun">f.;</pos><gen norm="feminine"/> Nähte (–en); Nähtchen, lein; -:</gramGrp>
        </form>
        <sense>1) die Art und Weiſe des Nähens, nam. in Zſſtzg.; ferner: die Linie (der Strich) der Zuſammennähung zweier Theile, auch in Bezug aufjdie Art und Weiſe der Verbindung: <sense n="a)">a) bei Schneidern, Nähterinnen ꝛc.: Die ſogenalnnte überwendige oder Überwind-N. [ſ. d.]. <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>2, 222;</biblScope> <title>Doppelte N., die vor- und nachgenäht wird, ſ.</title></bibl> <bibl><author>Krünitz</author> <biblScope>100, 660;</biblScope> <title>Umgeſchlagne N., wobei das oberſte Ende umgeſchlagen iſt; Verborgne N., bei der die Stiche wenig zu ſehen ſind ꝛc., ſ. Zſſtzg.; Die N. mit dem Fingerhut ausſtreichen, klopfen, bügeln; Eine N. auftrennen; Eine N. reißt, platzt, geht auf; Das Kleid platzt in den Nähten; Nicht die Spangen einzeln erſt zu löſen, | riß ſie haſtig in der N. die Kleider.</title></bibl> <bibl><author>Cham.</author> <biblScope>6, 256;</biblScope> <title>Mit einer tüchtigen N. zuſammengenäht.</title></bibl> <bibl><author>Döbel</author> <biblScope>2, 19a ꝛc.</biblScope> <title>Auch, inſofern in die Nähte ſich etwas Kleines verkriechen, verbergen kann: Er viſitiert ihm alle Säcke und Nähte aus, bis er’s findet.</title></bibl> <bibl><author>Hebel</author> <biblScope>3, 294;</biblScope> <title>Indem er aus allen Nähten ſeiner Taſche die kleine Schuld zuſammenſuchte.</title></bibl> <bibl><author>L.</author> <biblScope>3, 304;</biblScope> <title>Auf die N. greifen, aus der N. klauben, das letzte Geld zuſammenſuchen ꝛc. Ferner (ſprchw.): Davon iſt die N. weg, das hat gar kein Ende ꝛc. (vgl.: außer Rand und Band ſein); Einem auf die N. gehn, ihm auf den Leib gehn, auf die Finger ſehn, ihn ſcharf beobachten.</title></bibl> <bibl><author>Schm.</author> <biblScope>2, 714;</biblScope> <title>Einem auf die N. fühlen, ihn ausforſchen; ihn auf die Probe ſtellen.</title></bibl> <bibl><author>Adelung</author>  <title>(vgl. 2f); Bei Einem Etwas auf der N. [oder Nadel, ſ. d.</title></bibl> <bibl><biblScope>1a]</biblScope> <title>haben.</title></bibl> <bibl><author>Schm.;</author>  <title>Gebt ihr mit der neuen Karbatſche u. Willkomm recht aus der N.!</title></bibl> <bibl><author>JGMül-</author>  <title>ler Lind.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 106,</biblScope> <title>recht ſcharf, gehörig ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="b)">b) (ſ. a) Schiff. (vrſch. 2f): N–en eines Segels: die Stellen, wo die Kleider eines Segels zuſammengenäht ſind. Bei den größern und Unterſegeln läſſt man die Kanten der Kleider etwa <bibl><biblScope>1“</biblScope> <title>über einander liegen, ſo daß ſie an dieſer Stelle doppelt ſind. Eine ſolche N. heißt man eine</title></bibl> platte N.; zuweilen näht man ſie in der Mitte noch einmal durch und dann heißt ſie eine durchgenähte oder Pape-N. Bei den Bramſegeln und kleinern Segeln überhaupt näht man aber die Kanten der Kleider einfach an einander; letztere heißt dann eine runde N. <bibl><author>Bobrik</author> <biblScope>507a.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="c)">c) (ſ. a) In der Chirurgie wird (blutige) N. eine Operation genannt, die den Zweck hat, Wundränder durch ein mechaniſches Verfahren zu vereinigen und die Naturkraft in der Verheilung zu unterſtützen. Man ſpricht von einer Kürſchner-, Knopf- oder Knoten-, Haſenſcharten-, umwundenen, unterbrochenen ꝛc. N. <bibl><author>Falke</author>  <title>Thierarzn.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 147;</biblScope> <title>Die gebräuchlichſten Nähte ſind die Knopf-N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>sutura nodosa intercissa,</biblScope> <title>die umſchlungene N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. circumvoluta,</biblScope> <title>die Zapfen-N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. clavata</biblScope> <title>und die Darm- N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>Gastroraphe ꝛc.</biblScope></bibl> <bibl><author>Chelius</author>  <title>Chir.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 162;</biblScope> <title>Blutige N., wenn die Ränder der Wunde wirklich zuſammengenäht,</title></bibl> — trockne N. (ſ. 2), wenn ſie nur durch Heftpflaſter vereinigt werden. — 2) etwas wie eine N. (1) Ausſehndes, die ſichtliche Vereinigungsſtelle zweier Theile ꝛc.:</sense><sense n="a)">a) Anat.: eine Art unbeweglicher Knochenverbindung (nam. am Kopf), <bibl><biblScope>sutura,</biblScope> <title>u. zwar: Wahre N., bei der die Knochenränder in einander greifende Zacken bilden (ſo: gezahnte N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. dentata;</biblScope> <title>ſägeförmige N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. serrata;</biblScope> <title>ſaumförmige N.,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. limbosa),</biblScope> <title>im Ggſtz.: Falſche N., mit glatten Knochenrändern,</title></bibl> <bibl><biblScope>s. notha,</biblScope> <title>ſ. Zſſtzg.</title></bibl> — Auch <bibl><biblScope>Raphe,</biblScope> <title>z. B.: eine kleine erhabene Linie zu beiden Seiten einer Längsfurche der vordern Fläche des Hirnbalkens; ferner: N. des Hodenſacks, die die Scheidewand desſelben äußerlich bezeichnende Falte in der Mitte.</title></bibl> —</sense><sense n="b)">b) Botan.: ein erhabner oder vertiefter Längsſtreif, nam. ein von zwei aneinanderſtoßenden Klappen gebildeter (Sutura); ferner: N., Samen- N. (Raphc), der verlängerte Samenſtrang. —</sense><sense n="c)">c) Deichbau: Stelle, wo die Beſodung zweier Deichpfänder zuſammenſtößt. —</sense><sense n="d)">d) Kürſchner. ꝛc.: Strich, den die gegen einander laufenden Haare in einem Fell bilden, Haar-N. —</sense><sense n="e)">e) Metallarb.: Stelle, wo zwei Stücke Metalle zuſammen genietet, gelöthet, geſchweißt ſind oder die einer Fuge der Gußform entſpricht: Niet-, Loth-, Schweiß-, Guß-N. Daher z. B. bei den Zinn- arbeitern: Die N. abbrennen, die beim Löthen entſtandnen Erhabenheiten mit dem Löthkolben fortſchaſſen u. glätten. —</sense><sense n="f)">f) Schiff. (vrſch. 1b): N–en eines Schiffs, die (durch Kalfatern gedichteten) Fugen zwiſchen zwei Planken; Eine offne N., die durch heftiges Schlingern des Schiffs das Werg verloren; Die N–en beſuchen oder viſitieren, unterſuchen, ob ſie dicht ſind. <bibl><author>Bobrik</author>  <title>(vgl. 1a); Das Schiff bäumte und ſchüttelte ſich, ſeine Nähte ächzten und knarrten.</title></bibl> <bibl><author>Mügge</author>  <title>Silt</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 39 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="g)">g) Schleuſen- bau (vgl. f): Spalte, Fuge zwiſchen den zur Bekleidung dienenden Brettern. —</sense><sense n="h)">h) Stricker.: N. in einem Strumpf, Strick-, Strumpf-N., eine hinten in der Mitte des Strumpfs angebrachte Längsreihe linker Maſchen. —</sense><sense n="i)">i) Wundarzn.: ſ. <bibl><biblScope>1c.</biblScope></bibl></sense></sense>
        <note type="remark">
          <note type="label">Anm.</note>
          <p type="note">S. nähen, Anm. Oft „Nath“ u. niederd. Nad, z. B. <bibl><author>Weidner</author> <biblScope>172</biblScope> <title>(vgl.: hohlnädeln u. umgekehrt: Natel ſt. Nadel ꝛc.) Die Mz. N–en (vgl.</title></bibl> <bibl><author>Schm.)</author>  <title>beſ. üblich im Schiffsweſen, ſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>1c</biblScope> <title>u.</title></bibl> <bibl><biblScope>2f.</biblScope></bibl></p>
        </note>
        <p type="compositions">
          <p type="introduction">Zſſtzg. vielfach, z. B. nach Dem, worin ſich die N. findet, ſo [1a]: Kleider-, Rock-, Hoſen-, Weſten-, Taſchen-, Sack-, Handſchuh-, Schuh-, Stiefel-N. ꝛc.; [1b] Segel-, Bramſegel-N. ꝛc.; [1c] Bauch-N., bei eindringenden Bauchwunden angewendet; Darm-N ꝛc.; [2a] Kopf-, Schädel-N.; Gaumen-N. ꝛc.; Hodenſack-N. ꝛc.; ferner nach dem Gewerbe, worin eine beſondre Art von N. [1a] ihre hauptſächl. Anwendung findet, z. B. Schneider-, Schuſter-, Kürſchner-, Schiffer-N. ꝛc., ferner z. B. — wobei wir [1a] unbez. laſſen —: Ánſtoß-: Stoß-N. — Blátt- [2a]: eine Knochenverbindung, wenn dünne Knochenblätter auf einer Fläche in einander greifen. —</p>
          <entry type="sub"><comp>Dóppel-:</comp> doppelte Naht. — Dwárs- [2f]: Naht zwiſchen den Köpfen oder Enden zweier Planken, Quer-N. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Gêgenſtich-:</comp> mit Gegen- oder Seitenſtichen (ſ. d.). — Gúß- [2e]: Karmarſch 2, 105. — Hāſenſchart(en)-[1c]: wobei eine Stecknadel durch die genäherten Wundränder gebracht und durch inein- andergeſchlungne, umgelegte und zuſammengezogne Pferdehaare befeſtigt wird, früher bei Operation der Haſenſcharte, jetzt nam. noch zum Schließen der Vene nach gemachtem Aderlaß bei Thieren üblich. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Hāūs-:</comp> eine derbe, nicht auf Zierlichkeit Anſpruch machende Naht. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Hínter-:</comp> hintre Naht im Ggſtz. der vordern oder Vorder-N., nam. bei der Kapp-N. (ſ. d.); bei Schuſtern auch die an den Hintertheilen heruntergehnde. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Hínterſtich-:</comp> mit Hinterſtichen genäht (vgl. Stepp-N.), im Ggſtz. der Vorſtich- od. Vorderſtich-N., wobei immer vorwärts geſtochen wird. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Hōhl-:</comp> Naht, d. h. Verzierung durch Nähen an einer durch Ausziehn von Fäden durchſichtig und klar gemachten Stelle eines dichten Zeuges, gw. als Verzierung bei Säumen von Weißzeug (Hohlſaum). Dazu: hohlnähteln, eine H. machen, häufig hohlnädeln, ſ. nadeln. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Kápp-:</comp> eine zuſammengeſetzte Naht, beſtehnd aus einer Naht mit Hintex- und einer mit Saumſtichen, deren erſtre ſoviel von dem Zeug ſtehn läſſt, daß es umgeſchlagen (gekappt) und mit Saumſtichen nachgenäht werden kann. — Knópf-, Knōten- [1c]: die Art des chirurgiſchen Heftens, wobei man die Nadel von außen nach einwärts bis auf den Grund der Wunde führt, ſie dann auf die entgegengeſetzte Seite nach außen bringt, vom Faden abſchneidet und deſſen Enden über ein Wergpolſter bindet, womit man die Wunde bedeckt hat. — Kránz- [2a]: am Schädel die Zuſammenſetzung des Kranzbeins mit den Hinterhauptbeinen bildend, Kronen-N. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Krēūz-:</comp> 1). mit Kreuzſtichen. — 2)[2e]die Zuſammenfügung der Bodenflächemit den Ecken der Salzpfannen. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Krōn(en)-:</comp> Kranz-N. — Lámbda- [2a]: zwiſchen dem Hinterhauptsbein u. den Scheitelbeinen, in Form des griech. Buchſt. 1, Winkel-N. — Lōth-, Lȫth- [2e]. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Marſeille-:</comp> Art frz. Stickerei (od. Näherei) mit Steppſtich. Adelung. — Nīēt- [2c]. — Pāpe- [1c]. — Pfēīl- [2a]: zwiſchen beiden Scheitelbeinen. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Quêr-:</comp> Dwars-N. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Randerīēr-:</comp> eine mit Kreuzſtichen übernähte Vorderſtich-N. — Sāmen- [2b]. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Sāūm-:</comp> Naht, womit ein Saum feſtgenäht wird. — Schlíngen- [1c]: eine nam. bei Darmwunden übliche Art, wobei die von beiden Seiten der Wunde eingezognen Fäden in der Mitte verſchlungen werden. — Schúppen- [2a]: falſche Naht, bei der die Knochenränder ſich über einander legen. — Schwēīß- [2e]: Karmarſch3, 226. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Sēītenſtich-:</comp> Gegenſtich-N. — Spált(en)- [2a]: wo ein Knochen mit einer dünnen Platte in eine fugenartige Vertiefung eines andern aufgenommen wird. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stāāts-:</comp> eine nur halb durchgenähte hinten am Stiefelſchaft. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stépp-:</comp> Hinterſtich-N., wobei aber immer genau in den vorletzten Heraufſtich wieder hinabgeſtochen wird. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stíchel-:</comp> bei dicken Zeug, wo jedes der beiden zuſammenzunähnden Stücke einzeln durchſtochen werden muß. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stópf-:</comp> Näherei, wodurch man ohne aufgeſetzten Flicken ein Loch im Zeug ſtopft. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stōß-:</comp> zwei an einander geſtoßne Enden Zeug ohne Umſchlingung und ohne Hinterſtich verbindend, Anſtoß-N. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Strích-:</comp> eine ähnlich wie geſtrickt ausſehnde Verzierung durch Nähen mit Kettenſtich, Strick-N. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Stríck-:</comp> <sense n="1)">1) Strich-N. — 2) <bibl><biblScope>[2h].</biblScope></bibl> — überſteck-, Überwéndlings-, Überwínde-: durch Stiche zwei Theile unmittelbar an ihrer äußerſten Kante verbindend, über welche der Faden hinüber gewendet oder geſteckt wird, ſtatt ſeitwärts, wie bei den gewöhnlichen Nähten. — Vōr-, Vórder-: ſ. den Ggſtz. Hinter- N. — Vórderſtich-, Vōrſtich-: ſ. den Ggſtz. Hinterſtich-N. — Wínkel- <bibl><biblScope>[2a]:</biblScope> <title>Lambda-N.</title></bibl> — Zāhn-, Zápfen- <bibl><biblScope>[2a]:</biblScope> <title>Naht, deren Zacken lange parallele Spitzen bilden u. ä. m.</title></bibl></sense></entry>
        </p>
      </entry>
    </body>
  </text>
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