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      <titleStmt>
        <title>Artikel „horchen“</title>
        <author ref="https://viaf.org/viaf/61594915/">
          <persName>
            <surname>Sanders</surname>
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            <surname>Göttel</surname>
            <forename>Sebastian</forename>
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        </editor>
        <editor>
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            <surname>Wiegand</surname>
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          <email>edition-sanders@bbaw.de</email>
          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="en">Berlin-Brandenburg Academy of Sciences and Humanities (BBAW)</orgName>
          <orgName role="hostingInstitution" xml:lang="de">Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (BBAW)</orgName>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „horchen“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="horchen" orig="Hórchen">Hórchen</orth>
          <pc>,</pc>
          <gramGrp><pos norm="verb">intr.</pos><subc norm="intransitive"/> (haben) und <pos norm="verb">tr.:</pos><subc norm="transitive"/></gramGrp>
        </form>
        <sense>mit ſcharf geſpannter Aufmerkſamkeit hören oder zu hören ſuchen, von Perſ., zuw. auch von perſonif. Ggſtdn.: 1) <bibl><biblScope>intr.:</biblScope></bibl> <sense n="a)">a) ohne abhäng. Verhältnis: An der Thüre h.; Der Schalk ſchläget die Augen nieder und horchet mit Schalksohren. <bibl><author>Sir.</author> <biblScope>19, 24;</biblScope> <title>Horchte mit beiden Ohren.</title></bibl> <bibl><author>Engel</author> <biblScope>12, 144;</biblScope> <title>Alles war ſtill, hörte, horchte.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>19, 407;</biblScope> <title>Die Mutter jedoch, mit heiterem Geſicht, übergebogen h–d, ließ nicht die mindeſte Unruhe bemerken.</title></bibl> <bibl><biblScope>410;</biblScope> <title>Horchte ich über das Buch weg und faßte das Italiäniſche .. behende.</title></bibl> <bibl><biblScope>20, 33;</biblScope> <title>Er mag noch ſo ſehr h., ſo hört er doch Nichts als ein unſäglich leiſes Zirpen.</title></bibl> <bibl><author>Heine</author>  <title>Verm.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 243;</biblScope> <title>H–d ſtehn die ſtummen Wälder, | jedes Blatt ein grünes Ohr. Reiſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 300;</biblScope></bibl> <bibl><author>V.</author>  <title>Od.</title></bibl> <bibl><biblScope>13, 2;</biblScope> <title>Horchten mit hingerecktem Ohre und zurückgehaltenem Athem, um . kein Wort zu verlieren.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>27, 229 ꝛc.,</biblScope> <title>ſehr oft im Jmper., um die Aufmerkſamkeit zu erregen (vgl. ſieh!): Und außen, horch! ging’s trap, trap, trap | ... und horch! und horch! den Pfortenring ꝛc.</title></bibl> <bibl><author>B.</author> <biblScope>14a;</biblScope> <title>Und horch! da ſprudelt es ſilberhell.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>62b ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="b)">b) mit abhäng. Satz: Bagoa horchete, ob ſich Holofernes regen wollte. <bibl><author>Judith</author> <biblScope>14, 13;</biblScope></bibl> <bibl><author>nO7</author>  <title>H., was geſprochen wird ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="c)">c) mit Dat.: Einem mitangeſtrengter Aufmerkſamkeit zuhören, auf ſeine Worte ꝛc. eifrig achten, lauſchen: So ſprich! Du ſiehſt, ich horche deinen Worten. <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 83;</biblScope> <title>Wenn ihr Geiſt den Lehren edler Männer | .. horcht.</title></bibl> <bibl><biblScope>234;</biblScope> <title>[Ich] hörete, h–d dem Bache, der Nachtigall h–der.</title></bibl> <bibl><author>Kl.</author>  <title>Od.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 187;</biblScope></bibl> <bibl><author>Knebel</author> <biblScope>1, 20;</biblScope></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>32a;</biblScope> <title>Es horcht ihr ſchweigend der Vögel Chor.</title></bibl> <bibl><author>Schmidt-</author></bibl> <bibl><author>Phiſeldeck</author> <biblScope>1</biblScope> <title>u. o. Dieſe Wendung nähert ſich oft der Bed.: ge-h. und geht zuw. darein über: Allein wie ſehr du Wünſche des Tags verſtehſt, | nicht horchſt du blindlings jedem Geräuſch.</title></bibl> <bibl><author>Platen</author> <biblScope>2, 153;</biblScope> <title>Horcht den Befehlen! folget ſogleich!</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>8, 54.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="d)">d) Auf Einen oder Etwas h., ſ. <bibl><biblScope>c</biblScope> <title>und</title></bibl> <bibl><biblScope>e:</biblScope> <title>Wo eine zahlreiche Geſellſchaft auf ſeine Lehren horchte und ſie unmittelbar ausübte.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>24, 94;</biblScope> <title>Man darf vor dem Knaben Nichts reden, er horcht auf jedes Wort ꝛc.</title></bibl> —</sense><sense n="e)">e) Nach Etwas h., das man nicht hören ſoll, aber eben deßhalb ſich zu hören anſtrengt. —</sense><sense n="f)">f) An Einem h., durch aufmerkſames Forſchen, ohne daß man es merken laſſen will, Etwas von ihm zu erfahren ſuchen, ſ. An-h.: Ich horchte an dem Lohnbedienten, der ſich mir, jedoch nur langſam und auf eine kluge Weiſe näherte. <bibl><author>G.</author> <biblScope>14, 170.</biblScope></bibl> — 2) <bibl><biblScope>tr.:</biblScope> <title>Etwas mit angeſpannter Aufmerkſamkeit, um Nichts davon zu verlieren, hören: Der Baron horchte ihm jedes Wort von den Lippen mit aller der Begierde, womit er in ſeiner Kindheit auf die Geſpenſtergeſchichten ſeiner Amme mochte gehorcht haben (ſ. 1d).</title></bibl> <bibl><author>Engel</author> <biblScope>1, 53;</biblScope> <title>Wenn ein zärtlicher Jüngling .. das Lied der Nachtigall horcht.</title></bibl> <bibl><author>Geßner</author> <biblScope>1, 91; 3, 3; 44; 64;</biblScope> <title>So ſangen die Parzen; | es horcht der Verbannte | in nächtlichen Höhlen, | der Alte, die Lieder.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>13, 72;</biblScope> <title>Horch das Wollen [vernimm den Befehl] des Pikollos!</title></bibl> <bibl><author>Werner</author>  <title>Oſtſ.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 77 ꝛc.</biblScope></bibl> — 3) Dazu: Allwißbegier’ge Horcher, Hörer <bibl><biblScope>|</biblScope> <title>verſammeln ſich um ihn.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>12, 86,</biblScope> <title>meiſt mit dem Nebenbegriff des Heimlichen und Verſteckten</title></bibl> <bibl><biblScope>[1e ꝛc.]:</biblScope> <title>Der Horcher an der Wand | hört ſeine eigne Schand. Sprchw.; Leiſe Horcher.</title></bibl> <bibl><author>Lenau</author>  <title>Alb.</title></bibl> <bibl><biblScope>208;</biblScope> <title>Daß ich ihn | mit meinen Horchern rings umgeben habe; | vom kleinſten Schritt erhalt’ ich Wiſſenſchaft.</title></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>334a ꝛc.</biblScope></bibl> — Verfluchte Horcherei!, vgl.: Verfluchtes Gehorche! ꝛc.; Horchung gw. nur in Zſſtzg.</sense></sense>
        <note type="remark">
          <note type="label">Anm.</note>
          <p type="note">Mhd. <bibl><biblScope>hôr(e)chen, horchen,</biblScope> <title>zu: hören, wie: ſchnarchen zu: ſchnarren ꝛc.</title></bibl></p>
        </note>
        <p type="compositions">
          <p type="introduction">Zſſtzg. z. B.: Áb-, tr.: Einem Etwas a., es von ihm er-h., es horchend ſich von ihm aneignen: Die frohen Lieder, die meine Muſe oft dem Hirten abhorcht. Geßner 3, 2; Horchte er nicht nur als ein gelehriger, ſondern als ein gelehrter Jünger ſeinen Meiſtern zu, er horchte ihnen ihre beſtimmten Kenntniſſe leicht ab. G. 30, 34; 33, 92; V. 3, 46; Moſch. 3, 48 ꝛc. — Än-, intr.: ſich horchend nähern, ſ. [1f]: Es hielt ſich mit Müh die leiſ“ a–de Mutter, | wie ſie das holde Geſchwätz der ſich Bettenden hörte. Baggeſen 1, 29; Er muß a. [hin-h., wie’s ſteht]. Höfer Hausbl. (57) 1, 27 ꝛc. — Āūf-, intr. [1d]: ſcharf, genau, mit aufgerichtetem, geſpitztem Ohr auf Etwas horchen, aufpaſſen; die Ohren ſpitzen, aufmerken, merken, ſ. Empor-h.: Hoch a.; Er horchte genauer auf, wenn er hörte, der Vater habe im Spiel verloren. G. 19, 290; 190; Begierig horcht’ ich auf ..., doch ach! je mehr ich horchte ꝛc. 13, 124; Der Mutter Geiſt .. ruft der Nacht uralten Töchtern zu | ... Sie horchen auf. 44; Ich werde ruhig a., aber auch deſto ſtrenger richten. 17, 18; Platen 3, 83; Ein Fluch ..., dem die Mitternacht aufhorcht. Kl. M. 6, 293; Daß ſelbſt das Alter aufhorcht ſeiner Mähr. V. Sh. 2, 435 ꝛc. — Der rechte Aufhorcher und Lauſcher. Kühne Freim. 144; Aufhorchung. Merck’s Br. 2, 36 ꝛc. — Āūs-, tr. und intr.: horchend ausforſchen: Einen, ſeltner: Etwas a.: Der Vorſatz, meinen Gaſt auszuhorchen. G. 30, 350; Muß die Arme ſich gebrauchen laſſen, ihren wahnſinnigen Geliebten auszuhorchen. Tieck DBl. 2, 87 u. v.; Den ich Dinstags | um Neuigkeiten auszuhorchen ſandte. Schlegel Sh. 6, 191 ꝛc.; Fragte er mit feiner a–der Miene. Klencke Parn. 2, 14 ꝛc.; Dieſen Aushorchern ſein ganzes Geheimnis preiszugeben ꝛc. — Be-, tr.: Einen, Etwas b., belauſchen, darauf horchen: Die Gegend behorchte entzückt die neue Harmonie und die Vögel des Hains ſchwiegen und horchten. Geßner 1, 96; Seine Stimme ward ſanfter, er behorchte ſich mit Wolluſt. G. 29, 231; Zwei ſich geheim Beſprechende b. ꝛc., zuw., wie „belauſchen“, auch übertr. auf den Sinn des Geſichts: Blieb ich ſtehen und behorchte mit den Blicken ihre Unterhaltung. Zſchokke 8, 265 ꝛc. 99* — Auch: Laſſet keine Nachtigall | unbehorcht verſtummen! Hölty 177; Hier wollten Sie, von Menſchen unbehorcht, | den ſtillen Wünſchen ihres Herzens leben. Sch. 261a ꝛc.; Alles behutſam und ohne Behorcher verrichten. L. 3, 39 ꝛc. — Empōr-, intr.: auf-h.: Ich hielt den Athem an und horchte ſcharf empor. W. 12, 252. — Entgêgen-, intr.: auf etwas Nahendes, gleichſam mit dem Gehör entgegeneilend, horchen: Während er den Eingebungen ſeiner Muſe entgegenhorchte. Hartmann Pet. XXXIII; W. 20, 289 ꝛc. — Er-, tr.: durch Horchen entdecken: Wenn das Herzchen mich nicht erhorchte. B. 497b; So iſt’s denn wahr, ... was ich erſt | erhorcht, erfragt. G. 13, 349; Bei ſolchen Gelegenheiten erhorchte ich mir nun, daß man .. das Umgekehrte verſucht. 18, 340; Als hätte mich Etwas erweckt, daß ſich e. ließe. Gutzkow 3, 157 ꝛc. — Ge-, intr.: Einem g., auf die Kundgebung von Deſſen Willensmeinung horchen, achten und ihr folgen, ſein Thun danach einrichten, in der Basler Bibel von 1523 noch als „ausländig“ erklärt durch „gehorſam, unterthänig ſein“: Man muß Gott mehr g. als den Menſchen; Jemandes Worten, Lehren, Rath ꝛc. g.; Der Herr befiehlt, der Knecht gehorcht; Sie g. mir mit gehorſamen Ohren. 2. Sam. 22, 45; Geh, gehorche meinen Winken. G. 1, 104; Das Reich .., wo Jeder ſtolz gehorcht, | wo Jeder nur ſich ſelbſt zu dienen glaubt, | weil ihm das Rechte nur befohlen wird. 13, 118; Im G. ſelig. Platen 4, 292 ꝛc. — Zuw. auch paſſ. (wie frz. obéir, vgl. folgen, ſchmeicheln ꝛc.): Man kann ſicher ſein, daß man gehorcht werde. Eckermann G. 2, 91; Ein großer Herr will gehorcht ſein. G. Lav. 154; Zelt. 6, 383; Wohnte dort .., geehrt, gehorcht. Rückert Mak. 2, 216; Statt allgebietend, nun gehorcht von Keinem. Schlegel Rich. III. 4, 4. — Miß-g.: ungehorſam ſein: Dir zur Ehre, misgehorch’ ich dir. Platen 3, 27. — Herāūs-, tr.: Etwas durch Horchen herausbekommen, erh., es ſich horchend aneignend: So horchte ich von Bedienten und Soldaten .. ſoviel [Franzöſiſch] heraus, daß ich .. einzelne Fragen verſtehen konnte. G. 20, 106 ꝛc. — Hín-, intr.: auf Etwas horchend ſeine Aufmerkſamkeit hinrichten: Jtzt ſchweigt der Geſang, lange noch horchen ſie ſtill zu dem Wipfel hin. Geßner 1, 92; 204; Übrigens mochte man kaum hie und da h., der Verdruß war grenzenlos. G. 25, 128; Wie er .. bei jedem Schlage, den er mit dem Klopfer that, hinhorchte. Thümmel 3, 8 ꝛc., nam. auch von dem bedachtſamen Erforſchen, wie die Sachen eigentlich ſtehen; Erſt h., ob er es gern thäte. G. Zelt. 4, 270; Laube DW. 5, 37 u. v., — vgl. auch: Wie Kaſpar aufmerkſam in den Wald hineinhorchte. Hackländer Hdl. 1, 228 ꝛc. — Nāch-, intr.: nach Etwas hin-h., nam. das vorüber iſt: Dem ſchweren Fall [des in den Strom geworfnen Goldes] n–d. Gutzkow R. 3, 408. — Über-, tr.: über Etwas hinweg horchen, nicht darauf achten, gw.: überhören: Ihr Kinder, ſeht Nichts voraus und überhorcht unſre Erfahrungen. G. 9, 190. —</p>
          <entry type="sub"><comp>Ver-:</comp> (veralt.) Etwas abſichtlich zu ver-oder überhören ſcheinen: Könnt ver-h., Andern nachgeben. Rollenhagen Fr. 282. — Zū-, intr.: auf Etwas horchen, vgl. zuhören: Dieſe horchte Dem, was ſie erzählte, nur halb zu. Gutzkow R. 8, 72; Es ſingt die Nachtigall ... Der ganze Wald horcht zu. Ramler F. 2, 288 ꝛc. — Zuſámmen-, tr.: durch Horchen zuſammenbringen, zuw. auch ohne Obj.: Man horcht zuſammen .., aus Vermuthungen macht man Gewißheit. Tieck NKr. 2, 174 ꝛc.</entry>
        </p>
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