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        <title>Artikel „Form“</title>
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            <surname>Sanders</surname>
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            <surname>Göttel</surname>
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          <orgName role="projekt">Forschung Daniel Sanders</orgName>
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        <pubPlace>Berlin</pubPlace>
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            <p>Distributed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License (CC BY 4.0)</p>
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        <bibl>Daniel Sanders: „Form“. In: Deutsches Wörterbuch. Leipzig, 1860–1865.</bibl>
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        <form type="lemma">
          <orth expand="Form" orig="Fórm">Fórm</orth>
          <pc>,</pc>
          <gramGrp><pos norm="noun">f.;</pos><gen norm="feminine"/> –en; -:</gramGrp>
        </form>
        <sense>die beſtimmte und unterſcheidende, eigenthümliche Art und Weiſe, in der Etwas erſcheint, eine Thätigkeit wirkt, ein Mannigfaltiges zum Ganzen verbunden iſt; die Geſtalt, in der ein Stoff zur Erſcheinung kommt, ein Jnhalt ſich darſtellt: 1) die äußre Geſtalt eines einzelnen Körpers: Die Erde hat die F. einer Kugel, Kugel-F. (ſ. 4d), abgeplattete F.; Etwas hat eine runde, längliche, eckige F., die F. eines lateiniſchen ; Becher-, Ei-, Glocken- (ſ. 4d), Herz-, Kegel-, Kelch-, Nieren-, Tafel-, Walzen-, Wellen-F. ꝛc., vgl. förmig; Des lieblichen Buſens| F–en [Kontouren]. <bibl><author>G.</author> <biblScope>1, 227;</biblScope></bibl> Geſichts-, Körper- F–en; Zuſammenhang zwiſchen der F. (dem Umriß) des Kontinents und dem wechſelnden Streichen der [Andes-]Kette. <bibl><author>Humboldt</author>  <title>KlSchr.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 13;</biblScope> <title>Nebel .. der die F–en zu erſäufen | und zu verſchwemmen pflegt.</title></bibl> <bibl><author>W.</author> <biblScope>11, 198 ꝛc.</biblScope></bibl> — 2) die Art und Weiſe des Erſcheinens, Sichdarſtellens, inſofern ſich darin in Bezug auf das Erſcheinende, auf den Inhalt ein allgemeines, das Einzelne umfaſſendes Geſetz ausſpricht: Die verſchiedenen Thier-, Pflanzen-, Kryſtall- F–en; Die buntgemiſchten, verſchieden- artigſten Baum- F–en. <bibl><author>Burmeiſter</author>  <title>gB.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 185;</biblScope></bibl> Berg-F. <bibl><author>Humboldt</author>  <title>K.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 128 ꝛc.;</biblScope> <title>Erdöl . . in ſeinen reinſten F–en hellgelb.</title></bibl> <bibl><author>Burmeiſter</author>  <title>Gſch.</title></bibl> <bibl><biblScope>264;</biblScope> <title>Die reine</title></bibl> Stamm- F. des Negers. gB. <bibl><biblScope>2, 101;</biblScope></bibl> Baſtard-, Miſch-F., Spiel-F. [Spielart]; Grund-, Ur- F. ꝛc. — Die verſchiedenen Regierungs- F–en; Die patriarchaliſche F. ꝛc. — Die F. eines Schluſſes, Syllogismus, Beweiſes, die apagogiſche Beweis-F.; Anſchauungs-, Denk-F.; Der bisherige Begriff der Logik beruht auf der im gewöhnlichen Bewuſſtſein ein für allemal vorausgeſetzten Trennung des Inhalts der Erkenntnis und der F. derſelben. <bibl><author>Hegel</author>  <title>Log.</title></bibl> <bibl><biblScope>3;</biblScope> <title>Raum und Zeit .. ſind bloße F–en des Anſchauns.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>1, 307;</biblScope></bibl> Betrachtungs- F–en der Dinge. <bibl><author>Gutzkow</author>  <title>R.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 272;</biblScope> <title>Sich zu einer andern</title></bibl> Geiſtes-F. durchgearbeitet. <bibl><author>Danzel</author> <biblScope>387 ꝛc.</biblScope></bibl> — Nam. auch auf ſprachlichem Gebiet die Art und Weiſe, in der die Wörter einzeln oder in ihrer Verbindung als entſprechende Zeichen für den auszudrückenden gedanklichen Inhalt erſcheinen: Grammatiſche F–en; Wort-, Verbal-, Steigrungs-, Verkleinerungs-F–en, die F–en des Aktivs, Paſſivs, Singulars ꝛc., die Konjunktiv- F. ꝛc.;Haupt-F., Neben-F. eines Worts, die neben jener vorkommt; Grund-, Stamm-. Wurzel-F., woraus die übrigen herkommen ꝛc. — Bedingungsſätze nehmen die F. des Frageſatzes, Frag- F. an ꝛc.; Der Überſetzer hat die metriſche F. geopfert, um den Geiſt getreu wiederzugeben; Die Alexandriner-, Hexameter- F.; Die Balladen-, Roman-F.; die dramatiſche F. ꝛc.; Die Poeſie war gegenſtandlos geworden und die F. war das Höchſte. <bibl><author>Gervinus</author>  <title>Sh.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 66;</biblScope> <title>Den Stoff ſieht Jedermann vor ſich, den Gehalt findet nur Der, der Etwas dazu zu thun hat und die F. iſt ein Geheimnis den Meiſten.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>3, 190;</biblScope> <title>Selbſt der Geiſt erſcheint ſich nicht erfreulich, | wenn er nicht, auf neue F. bedacht, | jeder todten F. ein Ende macht.</title></bibl> <bibl><biblScope>4, 23; 1, 98; 31, 14 ff.; 39, 62;</biblScope></bibl> <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>1132b ꝛc.;</biblScope></bibl> Darſtellungs-, Kunſt-F. ꝛc. — 3) zuw. prägnant: die gehörige Geſtalt, die Etwas haben ſoll oder muß: <sense n="a)">a) ſ. <bibl><biblScope>1:</biblScope> <title>Einen Hut in die F. bringen (vgl. 4a): Weder F. noch Geſtalt haben; Einem Dinge (übertr., z. B.: Einer Lüge.</title></bibl> <bibl><author>Ryff</author>  <title>Th. 23) F. und Geſtalt geben; Die Jrländer kommen Einem ganz ohne F. und Facon, ganz aus Rand und Band vor.</title></bibl> <bibl><author>Kohl</author>  <title>J.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 178 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="b)">b) ſ. <bibl><biblScope>2:</biblScope> <title>das für beſtimmte Verhältniſſe im Allgemeinen Hergebrachte und Feſtſtehnde, wie es ſich dafür herausgebildet und entwickelt hat, vgl. Formel: Die F–en des geſellſchaftlichen Lebens;</title></bibl> Höflichkeits-F.; Juriſtiſche F–en; In F. Rechtens; In aller F.; In beſter F.; Wie durch eine verfehlte Rechts-F. die triftigſte Rechtsſache verloren gehen kann. <bibl><author>G.</author> <biblScope>40, 39 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="c)">c) aber auch als Ggſtz. des Inhalts: etwas Inhaltsloſes, Weſenloſes, Höflichkeitsredensart ꝛc.: Die Einladung war bloße F.; Wollte nur noch der F. wegen einen Abſchiedsbeſuch machen. <bibl><author>G.</author> <biblScope>18, 227 ꝛc.</biblScope></bibl> — 4) in vielen Gewerben Das, wodurch einem Körper eine beſtimmte Geſtalt gegeben wird:</sense><sense n="a)">a) indem er ſich dehnend dieſe annimmt, z. B.: Hut-F.; Stiefel-F. (ſ. Leiſten); Strumpf-F. ꝛc. ſ. Haut-F. —</sense><sense n="b)">b) indem der Körper beſtimmte Eindrücke empfängt, z. B.: Blei-F. der Goldarbeiter, dem Blech erhabne Figuren einzuprägen. —</sense><sense n="c)">c) ähnlich auch: Model mit Relief-Figuren zum Aufdrucken von Farben, allgm.: Druck-F. z. B. der Karten-, Kattundrucker, in den Tapetenfabriken, vgl. Zſſtzg. und Formſchneider. —</sense><sense n="d)">d) nam. Hohlräume, worin Etwas feſt werdend die entſprechende Geſtalt annimmt: Verlorene (ſ. d.) F.; F. der Glocke. <bibl><author>Sch.</author> <biblScope>77a;</biblScope> <title>Milch in den F–en [Käſe-F.].</title></bibl> <bibl><author>V.</author>  <title>Ov.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 321 ꝛc.</biblScope></bibl> — So z. B.: Back-F., worin Kuchen ꝛc. gebacken; Gieß-F., worin Etwas gegoſſen wird; Streich-F., worin Ziegel ꝛc. geſtrichen werden ꝛc.; — nach dem Stoff der Form: Gips- (ſ. u.), Holz-, Lehm-, Metall-, Papier-(ſ. f), Papp-, Sand-, Schwefel-, Stein-, Thon-. Zinn-F. ꝛc.; — nach dem zu Formenden: Gips- (ſ. o.), Glocken- (ſ. 1), Kachel-, Kanonen-, Käſe-, Knopf-, Kuchen-, Kugel- (für Bleikugeln zum Schießen. <bibl><author>G.</author> <biblScope>9, 90 ꝛc.,</biblScope> <title>verſch. 1),</title></bibl> Licht-, Talg-, Torten-, Wachs-, Waffel-, Ziegel-, Zucker- F. ꝛc., vgl. Zſſtzg. —</sense><sense n="e)">e) zuw. ein hohler, Etwas umgebender Raum, nam. (Hüttenb.) die Röhren für den Blasbalg der Schmelzöfen: F–en oder Blas-F–en. <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>1, 571; 253 ꝛc.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="f)">f) Papierm.: der Rahmen, womit der Zeug zum Büttenpapier geſchöpft wird und der die Größe und Geſtalt des Bogens beſtimmt; nach der Verſchiedenheit des Drahtgitters: Gerippte, Velin-F.; ferner (vgl. Format): Regal-, Median- F. ꝛc. —</sense><sense n="g)">g) Buchdr.: der Rahmen, worin die geſetzte Schrift feſtgeſchroben wird, nam. der gefüllte: F. des Schön-, des Widerdrucks ꝛc. —</sense><sense n="h)">h) übertr.: Etwas in andre F. gießen, umgeſtalten (ſ. d); Helene war aus einer völlig andern F. weiblicher Schönheit geprägt. <bibl><author>Gutzkow</author>  <title>R.</title></bibl> <bibl><biblScope>4, 66 ꝛc.</biblScope></bibl></sense></sense>
        <note type="remark">
          <note type="label">Anm.</note>
          <p type="note">Aus lat. <bibl><biblScope>forma;</biblScope> <title>bei</title></bibl> <bibl><author>HSachs</author>  <title>ꝛc.: Der Furm, Mz. Fürm ſ.</title></bibl> <bibl><author>Schm.</author> <biblScope>1, 563</biblScope> <title>und darnach (von Hans Sachs): Beſpöttet eines Jeden</title></bibl> Fürm [Arten, Unarten]. <bibl><author>G.</author> <biblScope>2, 121.</biblScope></bibl></p>
        </note>
        <p type="compositions">
          <p type="introduction">Zſſtzg. unerſchöpflich, ſ. 1— 4, wonach ſie leicht zu mehren und zu verſtehen ſind. Wir erwähnen hier nur noch wenige: Ab-: eine von einem Körpergenommene Form, um einen ähnlichen darin zu bilden. Campe, vgl. Abbild ꝛc. — Báck- [4a]. — Báſtard- [2]. —</p>
          <entry type="sub"><comp>Báſter-:</comp> ſ. Zucker-F. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Bílder-:</comp> z. B. für den Druck der Bilder im Kartenſpiel; bei den Töpfern Formen für die Verzierungen der Geſchirre ꝛc. — Blās- [4e]. — Blēī- [4b]. — Blóck- [4c]: der Kattundrucker zum Blockdruck. — Drúck- [4c]. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Eīn-:</comp> bei Campe für Uniform (ſ. d.). — Gīēß- [4a]. —</entry>
          <entry type="sub"><comp>Glēīch-:</comp> gleiche Form, Gleichförmigkeit. — Glócken- [1; 4d]. ― Grúnd-: <sense n="1)">1) <bibl><biblScope>[2]</biblScope> <title>Haupt-, Ur-F.; G. des Denkens, eines Kryſtalls, Worts; Zufälligkeiten der Bildung für G. zu, halten.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>22, 211.</biblScope></bibl> —</sense><sense n="2)">2) <bibl><biblScope>[4c]</biblScope> <title>Druck- F. zum Bedrucken des Grunds, vgl. Paß-F.</title></bibl> — <comp>Hāūt-:</comp> Form bei den Goldſchlägern, das Packet quadratiſcher Blätter, wozwiſchen das zu ſchlagende Gold liegt. Zuerſt liegt es in einer F. aus Kalbspergament, Pergament- oder Quetſch-F., dann kommt es in eine aus Goldſchlägerhaut, Haut-F., ſ. <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>2, 187.</biblScope></bibl> — Kárten- <bibl><biblScope>[4c]:</biblScope> <title>zum Bedrucken der Spielkarten. Man unterſcheidet die Muſſier(ungs)-F., zum Bedrucken der Rückſeite, und die Vor-F. und für dieſe, je nachdem es Bilder- oder Steinkarten ſind: Bilder- und Stein-F–en.</title></bibl> — <comp>Klápp-:</comp> eine Form, die aus einander zu klappen iſt, z. B. in Glashütten die aus zwei durch Charniere verbundne Form für Flaſchen ꝛc. <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>2, 144.</biblScope></bibl> — Klátſch- <bibl><biblScope>[4c]:</biblScope> <title>Druckform, wodurch aufTapeten, Teppichen ꝛc. die Stellen, wohin Blumen ꝛc. kommen ſollen, mit weißer Farbe vorgedruckt werden oder vielmehr wurden.</title></bibl> — Kūgel- <bibl><biblScope>[1; 4d].</biblScope></bibl> — Kúnſt- <bibl><biblScope>[2]. –</biblScope></bibl> Lúmpen-, Mēlis-: ſ. Zucker-F. — Míſch- <bibl><biblScope>[2]:</biblScope> <title>im Ggſtz. der reinen F.</title></bibl> <bibl><author>Burmeiſter</author>  <title>gB.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 234.</biblScope></bibl> — Miß- [ſ. <bibl><biblScope>3a]:</biblScope> <title>häßliche, entſtellende Form, Mißgeſtalt.</title></bibl> <bibl><author>Waldau</author>  <title>N.</title></bibl> <bibl><biblScope>3, 225.</biblScope></bibl> — <comp>Nāch-:</comp> eine einem Modell ꝛc. nachgebildete Form. — Nêben- <bibl><biblScope>[2].</biblScope></bibl> — Papīēr- <bibl><biblScope>[4d</biblScope> <title>und</title></bibl> <bibl><biblScope>f].</biblScope></bibl> — Páß- <bibl><biblScope>[4c]:</biblScope> <title>Druckformen für die verſchiednen Farben eines zu bedruckenden Zeuges, die mittels der ſogen. Rapportſtifte richtig in ein- ander paſſen.</title></bibl> — <comp>Pergamént-:</comp> ſ. Haut-F. — Plátt- (frz. plate-forme): ein flaches Dach, darauf umherzugehn (vgl. Altan). <bibl><author>G.</author> <biblScope>21, 175;</biblScope></bibl> <bibl><author>Heine</author>  <title>Rom.</title></bibl> <bibl><biblScope>101;</biblScope> <title>eine Terraſſe; eine Hochebene; Stückbettung ꝛc.</title></bibl> — <comp>Quétſch-:</comp> ſ. Haut-F. — Réchts- <bibl><biblScope>[3b].</biblScope></bibl> — Schālen- <bibl><biblScope>[1],</biblScope> <title>aber auch in der Eiſengießerei dickwandige, mit Graphit oder Steinkohlentheer ausgeſtrichne gußeiſerne Formen für Ggſtde, die bedeutende Härte verlangen.</title></bibl> <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>2, 117; 1, 681.</biblScope></bibl> — Spīēl- <bibl><biblScope>[2].</biblScope></bibl> — Stámm- <bibl><biblScope>[2].</biblScope></bibl> — Stēīn- <bibl><biblScope>[1];</biblScope> <title>ſ. Karten- F.</title></bibl> — <comp>Stémpel-:</comp> womit Etwas geſtempelt wird; ſo früher in Tapetenfabriken ꝛc. die Form, wodurch auf den Vordruck der Klatſchform der Umriß nebſt der Anlage der Füllung aufgedruckt wurde. — Stíppel-, Típpel-, Tüpfel- <bibl><biblScope>[4c]:</biblScope> <title>zum Aufdrucken eines getüpfelten (punktierten) Grunds.</title></bibl> — Strēīch- <bibl><biblScope>[4a].</biblScope></bibl> — Un- [ſ. <bibl><biblScope>3a]:</biblScope> <title>ſtärkex als Miß-F.; auch unförmliche häßliche Ggſtde, ſ.</title></bibl> <bibl><author>Schm.:</author>  <title>Aus dem Gemeinen das Edle, aus der U. das Schöne zu entwickeln.</title></bibl> <bibl><author>G.</author> <biblScope>3, 184;</biblScope> <title>Indeſſen die [aus einer winkeligen in eine nach der Schnur geregelte umzubauende] Stadt wunderlich genug zwiſchen Form und U. ſchwankte.</title></bibl> <bibl><biblScope>21, 199;</biblScope> <title>Da kamen die wunderlichſten Geſtalten zum Vorſchein, an Fiſchen, Krebſen und ſeltſamen U–en.</title></bibl> <bibl><biblScope>23, 179; 303; 31, 75; 36, 88;</biblScope> <title>Dem Meere .., | das doch nicht iſt der Form, nur der U–en Wiege.</title></bibl> <bibl><author>Rückert</author>  <title>BE.</title></bibl> <bibl><biblScope>440;</biblScope> <title>Was wir wirklich fürchten dürfen, erſcheint nicht in Larve und U.</title></bibl> <bibl><author>Tieck</author>  <title>N.</title></bibl> <bibl><biblScope>1, 73;</biblScope></bibl> <bibl><author>V.</author> <biblScope>4, 170.</biblScope> <title>Mund- artl.: unrichtige Form in Rechtsverhandlungen; Un- art, auch: unartige Perſon, als</title></bibl> <bibl><biblScope>masc.,</biblScope> <title>ſo auch von einigen unförmlichen Weſen, nam. von einer Art plattgedrückter Infuſionsthiere,</title></bibl> <bibl><biblScope>Gonium,</biblScope> <title>und von einer Pflanze, falſcher Jndigo,</title></bibl> <bibl><biblScope>Amorpha fruticosa.</biblScope></bibl> — Ūr- <bibl><biblScope>[2]:</biblScope> <title>urſprüngliche Form, ein Weſen in ſolcher: Keine U. läſſt ſich weder ſchaffen noch zerſtören.</title></bibl> <bibl><author>Heinſe</author>  <title>A.</title></bibl> <bibl><biblScope>2, 157.</biblScope></bibl> — Velin- <bibl><biblScope>[4f].</biblScope></bibl> — <comp>Vōr-:</comp> ſ. Karten-F.; <bibl><biblScope>auch[4c]:</biblScope> <title>Form, zum Vordrucken, z. B. zum Aufdrucken der bloßen Umriſſe; auch eine Form, wonach etwas Andres gebildet wird, Modell.</title></bibl> — Wórt- <bibl><biblScope>[2].</biblScope></bibl> — Wúrzel- <bibl><biblScope>[2].</biblScope></bibl> — Zúcker- <bibl><biblScope>[4d]:</biblScope> <title>Zur Kryſtalliſation dienen die bekannten Z–en.</title></bibl> <bibl><biblScope>..</biblScope> <title>Der Größe nach unterſcheidet man Melis-, Lumpen- und Baſterformen, erſtere von etwa</title></bibl> <bibl><biblScope>30,</biblScope> <title>die zweiten von</title></bibl> <bibl><biblScope>60,</biblScope> <title>die dritten von</title></bibl> <bibl><biblScope>120</biblScope> <title>Pfd. Füllung.</title></bibl> <bibl><author>Karmarſch</author> <biblScope>3, 726.</biblScope></bibl></sense></entry>
        </p>
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